Magdeburg l Für den zweitägigen Wettkampf hatten sich beide Sprintstaffeln des Clubs qualifiziert, zudem gingen acht Sportler des Jahrganges M/W15 an den Start.

Vier A-Finalteilnahmen waren das erfreuliche Ergebnis des ersten Tages. Sowohl Manuel Melchert als auch Dominik Fricke schafften den Sprung in die Runde der besten acht über 800 m bzw. 300 m Hürden. Alle acht Mädchenstaffeln, die sich für den Endkampf qualifizierten, hatten eine „49“ vor dem Komma stehen, es sollte also für die SCM-Mädchen am Sonntagnachmittag eine ganz „enge Kiste“ werden. Das Jungsquartett ging mit der zweitbesten Vorlaufzeit auf Medaillenjagd.

Melchert eröffnet den Reigen

Manuel Melchert eröffnete dann den Erfolgsreigen. Mit persönlicher Bestleistung (2:00,40 min) sicherte sich der ehemalige Schwimmer und seit drei Jahren bei Jürgen Eberding trainierende Fünfzehnjährige bei starker Konkurrenz die Silbermedaille.

Auch Langhürdler Dominik Fricke (in dieser Altersklasse wird noch eine verkürzte Stadionrunde gelaufen) lief im Finale persönliche Bestzeit (40,54 s). Er belegte Platz fünf.

Mädchen-Staffel überzeugt

Eine ganz starke Leistung lieferte die 4 mal 100-m-Staffel der Mädchen ab. Gegenüber dem Vorlauf (49,65 s) steigerte sich das Quartett in der Besetzung Emilia Selberg, Lara-Noelle Steinbrecher, Marie-Louisa Schöbel und Cecilia Marrala auf starke 49,06 s. Das bedeutete Staffelsilber für die U-16-Mädchen, die mit drei vierzehnjährigen Athletinnen eine der jüngsten Mannschaften des Finales stellten.

Die SCM-Jungen setzten gleich darauf den silbernen Schlusspunkt. Mit 44,51 s erzielten sie ebenfalls eine Verbesserung gegenüber der Vorlaufzeit und sicherten sich in der Besetzung Ole Ehrhardt, Jannes Güssefeld, Dominik Fricke und Ben Beneke ebenfalls den Vizemeistertitel.

Staffel hat Vorrang

Alina Glomb, Ben Beneke und Chris Noel Tilche erreichten über 300 m Hürden jeweils das B-Finale. Alina belegte in diesem Lauf Platz zwei: die beiden Jungen verzichteten indes zugunsten der Staffel. Auch Jannes Güssefeld trat im B-Finale über 100 m nicht an, auch für ihn hatte der Staffelerfolg Vorrang.

Tags zuvor ging Marek Kadereit an den Start. Eigentlich gehört seine Vorliebe dem Speerwurf, zur DM-Norm fehlten ihm vierzig Zentimeter. Also stellte er sich der Konkurrenz im Kugelstoßen und belegte mit einer soliden 14er-Serie Platz 14 (14,53 m).

Auch für Jette Homuth war nach dem Vorlauf über 300 m Schluss. Hätte sie ihre Bestleistung abrufen können, wäre eine Finalteilnahme in Reichweite gewesen. Nina Franke (800 m) schied ebenfalls nach dem Vorlauf aus.