Magdeburg l Bereits im ersten Durchgang machten die Elbestädter klar, dass das Derby kein Punktebringer für den Kontrahenten aus dem Landessüden sein sollte. Mit druckvollen Aufschlägen, insbesondere in der zweiten Rotation, setzen Lukas Murra und Lukas Pockrandt deutliche Akzente. Die gegnerische Annahme wackelte, so dass die Magdeburger souverän ihr Spiel aufziehen konnten und das mit Erfolg (25:13).

In Satz zwei suchten die USC-Herren dann einmal mehr den risikoreichen Weg den Ball auf das Parkett zu bringen, weshalb Fehler nun gehäuft auftraten. Lange Zeit liefen die Gastgeber dann auch einem Rückstand hinterher (6:11, 17:20), der erst durch eine Aufschlagserie von Lukas Pockrandt eingestellt werden konnte (22:22). Zur Crunch-Time konnte die Taktik Fehlervermeidung dann wieder gehalten und der erste Satzball verwandelt werden (27:25).

Der dritte Durchgang gestaltete sich lange Zeit offen. Keines der beiden abstiegsgefährdeten Teams konnte sich mit mehr als zwei Punkten absetzen. Ein offener Schlagabtausch, der zur Satzmitte von den Gästen beendet wurde (18:15). Eine eher schlechte Angriffsquote seitens des USC sorgte für Aufwind bei der Bundesligareserve vom CVM und letztendlich zum Satzsieg (25:21).

Über die Stimmung ins Spiel

Im vierten Durchgang kamen die Magdeburger dann über die Stimmung in das Spiel, feierten jeden Punktgewinn und setzen die Gäste abermals mit platzierten Aufschlägen unter Druck. Die Annahme- und Abwehrleistung, insbesondere vom späteren MVP Libero Justin Spiegel, sorgte für emotionale Momente und den Spielgewinn selbst (25:19).

Kapitän Lorenz Teege äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: „Insbesondere im ersten und letzten Satz haben wir konsequent unsere Taktik gehalten. Mit einer disziplinierten Spielweise und einer sehr guten Leistung von unserem Libero Justin Spiegel konnten wir vor heimischer Kulisse drei wertvolle Tabellenpunkte einspielen.“

Nun gilt es auf dieser Spielweise aufzubauen und am kommenden Sonntag ab 15 Uhr den Tabellenersten SC Potsdam ordentlich zu ärgern.

 

USC Magdeburg: Kusnezov, Teege, Pockrandt, Heidecke, Röske, Spiegel, Schlese, Murra, Steinwerth