Statistik

WU Magdeburg in Chemnitz

Schoder - Hagendorf 3, Bard, Lehnert, Rodenbeck, Wolfgram 1, Schulle 2, Behns, Schermer, Wurl

WU Magdeburg in Dresden

Schoder - Hagendorf 1, Bard, Lehnert 1, Rodenbeck, Wolfgram 2, Block 1, Schulle 4, Behns, Schermer 1, Wurl

Magdeburg l Gleich auf zehn Akteure mussten die Zweitliga-Wasserballer der WU Magdeburg aus den unterschiedlichsten Gründen an diesem Doppelspieltag verzichten. So war auch die Ausbeute mit einer 6:9-Niederlage in Chemnitz und einem 10:6-Erfolg in Dresden durchwachsen.

„Die vielen Ausfälle haben uns arg gebeutelt und Einfluss auf unser Spiel genommen. Der zweite Anzug passt bei uns einfach noch nicht“, meinte WUM-Teammanager Tom Hagendorf nach der Rückkehr.

Spielstärke fehlt

In Chemnitz merkte man dem Magdeburger Rumpfteam bereits zu Beginn an, dass es ihm an der erforderlichen Spielstärke fehlte. Der Gastgeber wirkte frischer und energischer. Folgerichtig ging die WUM mit einem 0:2-Rückstand in die erste Pause.

Im zweiten Viertel kamen die Elbestädter besser in das Spiel. Zwei Tore von Kapitän Lukas Schulle und je ein Tor von Frederic Wolfgram und Hagendorf brachten die Magdeburger bei einem Gegentreffer bis zur Halbzeit mit 4:3 nach vorn.

Zugriff und Kraft fehlt

In Abschnitt drei ließen beide Teams Chancen liegen, so dass es beim Stand von 6:6 (Tore Hagendorf) in die letzten acht Minuten ging. Hier bekam die WUM keinen Zugriff mehr. Zudem fehlte auch die Kraft, so dass sich Chemnitz mit 9:6 (2:0, 1:4, 3:2, 3:0) durchsetzte.

Wiedereinsatz von Block macht sich sofort bez

In Dresden konnte zumindest Center Wilhelm Block nach seiner Sperre wieder mitwirken. Das machte sich auch gleich bezahlt. Hagendorf übernahm die Centerverteidigung, Block die Centerposition. Das brachte mehr System ins Spiel. „Da hat man gesehen, dass schon ein zurückkommender Stammspieler den Unterschied machen kann“, so Hagendorf weiter.

Entscheidung in Hälfte zwei

Nach den ersten acht Minuten sorgten zwei Treffer von Schulle für eine 2:1-Führung der Magdeburger. Bis zur Pause blieb es ausgeglichen. Die Führung wechselte, so dass es mit einem gerechten 4:4 in die Halbzeit ging. Die WUM-Tore erzielten Hagendorf und Frederic Wolfgram. Im dritten Viertel sorgten die Magdeburger mit vier Treffern durch Schulle (3) und Block für eine Vorentscheidung.

Im letzten Spielabschnitt ließen es die Magdeburger ruhiger angehen, ohne dass eine echte Gefahr aufkam. Tore von Moritz Lehnert und Jos Schermer sorgten für einen 10:6 (2:1, 2:3; 4:2, 2:0) Auswärtssieg.