Beim Packen der Tasche für das Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten haben Oscherslebens Fußballer ihren Kampfgeist offenbar vergessen.

Magdeburg l Die Anfangsminuten der Partie gehörten dem Gast. Nach Zuspiel von Manuel Zabel reagierte Christian Schütze im Sturmzentrum aber zu langsam. Das war generell ein Problem der Oschersleber, die viele Ballanteile hatten, aber nicht schnell genug von Abwehr auf Angriff umschalteten und Aggressivität vermissen ließen.

Die Einstellung hat nicht gestimmt. Wir sind nicht ins Spiel gekommen und haben zu recht verloren. Bei den Magdeburgern hat man gesehen, dass sie ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt nutzen wollten.

André Linzert, Trainer des OSC

In der 24. Minute kamen die Fortunen schnell über ihre rechte Seite und die Hereingabe nutzte Marvin Windelband zum 1:0. Der OSC zeigte sich nicht geschockt. Bei einem Angriff über Tino Pohlmann, Zabel und Oliver Schmidt, wurde der Abschluss des Letztgenannten zur Ecke geklärt. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Der OSC hatte Feldvorteile, verlor aber die entscheidenden Zweikämpfe. Als in der 57. Minute nicht konsequent geklärt wurde, sagte Lindner mit dem 2:0 Danke. Bei einem Konter in der 70. Minute standen gleich drei Magdeburger frei vor Rütze und ließen ihm keine Chance. Nachdem sich Schütze auf der linken Seite durchgesetzt hatte, verwandelte Stefan König die Hereingabe immerhin zum Ehrentreffer der Gäste (76.). Einen weiteren Konter schlossen die Magdeburger dann aber durch Zoll zum Endstand ab.

Oscherslebener SC: Rütze - Wegener (80.Sterling), Rasch, Klare, Hoffmann (61. König), Schmidt, Pohlmann, Voigt, Zacher, Zabel, Schütze.

Torfolge: 1:0 Windelband (24.), 2:0 Lindner (57.), 3:0 Spahija (70.), 3:1 König (76.), 4:1 Zoll (89.).

Zuschauer: 58. SR: Torsten Felkel (Salzwedel).