Ein toller Höhepunkt im Sportjahr des SV Blau-Weiß Empor Wanzleben ist der 2. Sparkassen-Triathlon gewesen, zu dem der Verein am Sonntag eingeladen hatte.

Wanzleben l Da 2012 selbst das Wetter mitspielte, bekamen die zahlreichen Zuschauer einen tollen Wettkampf zu sehen. Freund und Leid waren dabei dicht beieinander. So mussten Roland Thiemann und Steffen Dietzmeyer wegen technischer Defekte vom Rad, während Bernd Schießer mit Bandscheibenproblemen aufgeben musste. Also kamen 97 Starter ins Ziel und zeigten starken Sport.

Bürgermeisterin Petra Hort und Andreas Fischer von der Kreissparkasse Börde eröffneten vor einer stattlichen Zuschauerkulisse den Wettkampf. Zuvor ehrte Herr Fischer die Initiatoren der Veranstaltung, Stefan Götze und Torsten Wegener, mit einem Blumenstrauß.

Das schmucke Wanzleber Spaßbad war Ausgangspunkt der Sportveranstaltung, 500 Meter absolvierten die Athleten im Schwimmbecken, dann ging es in einer Doppelschleife mit dem Rad in Richtung Klein Germersleben und zum Abschluss fünf Kilometer um das Bördestadion, entlang der gepflegten Wanzleber Gartenlandschaft. Im Spaßbad sahen die sportinteressierten Zuschauer tolle Schwimmer - so durchpflügte Maik Friedrich die 500 Meter im Wanzleber Spaßbad in 7:21 Minuten. Am Ende belegte der Magdeburger einen hervorragenden siebten Rang in der Gesamtwertung. Stärkster Radfahrer war Ulrich Hanusch aus Oschersleben, der für die 23 Kilometer 35:19 Minuten benötigte. Bester Läufer war Frank Schräpel (Magdeburg), der die fünf Kilometer in 16:23 Minuten bewältigte.

Als am beständigsten erwies sich jedoch Ben Reszel aus Hettstedt. Er war beim Schwimmen und Radfahren jeweils Zweiter. Beim Laufen wurde er zwar "nur" Dreizehnter, jedoch hatte er sich in den anderen Disziplinen einen tollen Vorsprung herausgearbeitet, so dass er die fünf Kilometer locker angehen konnte. Am Ende siegte er mit sieben Sekunden Vorsprung vor Frank Schräpel (Magdeburg) und mit acht Sekunden Vorsprung vor Ulrich Hanusch (Oschersleben).

Bei den Damen waren da die Abstände schon ein wenig größer. Trotzdem belegte die Damensiegerin Annett Lampe aus Löderburg mit einer Zeit von 1:13:54 Stunden in der großen Gesamtwertung den 28 Platz. Auch die Zweit-, Dritt- und Viertplatzierte der Damenkonkurrenz kamen unter die ersten 50 des Starterfeldes. So wurde Jette Lippmann (Halle/Saale) in einer Zeit von 1:16:21 Stunden Zweite und Alice Giffey (Magdeburg) mit 1:17:48 Stunden Dritte.

Neben den Gesamtsiegern wurden die Altersklassensieger durch Herrn Fischer von der Kreissparkasse Börde und Bördekönigin Frau Löschel geehrt. Besonders stolz ist der Gastgeber natürlich auf die sechs Wanzleber Starter. In diesem Jahr waren mit Annica Wieblitz (neunter Platz bei den Damen), Tobias Dahm (25.), Torsten Wegner (36.), Christian Becker (46.), Monty Fritze (52.) und Thomas Schindler (55.) nämlich auch Einheimische am Start. Monty Fritze, frischgebackener Familienvater, schob die letzten Meter seinen Sohn Piet im Kinderwagen mit über den Zielstrich. Zum Abschluss geht ein besonderes Dankeschön der Wanzleber an alle Helfer, die Feuerwehren, die Verwaltungsgemeinschaft, das DRK Wanzleben, die Sponsoren von der Kreissparkasse Börde, Westfalengas Wanzleben, Autohaus Bloch, ÖSA Versicherungen Burkhard Voigt, Silke Schindler (SPD), Partyservice Jentsch und an die AOK.

Die komplette Ergebnisliste erscheint in den nächsten Tagen auf der Homepage des Vereins unter www.sv-wanzleben.de

   

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