Oschersleben l Das Pfingstwochenende bietet den Fußballfans im Landkreis Börde sieben Landesklasse-Punktspiele, darunter zwei Derbys.

Unter Doppelbelastung stehen der Ummendorfer SV und der SV Hötensleben. Am Sonnabend empfangen die Ummendorfer Schlusslicht Seeland, die Hötensleber treten beim Vorletzten, Concordia Harzgerode, an. Anpfiff aller Samstagsspiele ist 15 Uhr.

Ummendorf in Hötensleben zu Gast

Am Montag (allgemeiner Anstoß ist 14 Uhr) treffen die beiden Bördeteams dann in Hötensleben aufeinander. SVH-Coach Matthias Brömse zum Gegner: „Ich bewerte die 0:5-Niederlage des USV in Osterwieck nicht über. Das war ein Wochenspiel. Ummendorf hat nur zu Saisonbeginn ein bisschen Zeit gebraucht, ist jetzt eine der stärksten Mannschaften der Rückserie und für mich im Derby der klare Favorit.“

Trotzdem stecken die Gastgeber den Kopf nicht in den Sand. Brömse: „Wir spielen gegen spielerisch starke Mannschaften meist besser und haben gute Ergebnisse erreicht. Deshalb habe ich die Hoffnung, dass uns das auch am Montag gelingt und wir unsere Außenseiter-Chance nutzen können.“ Die personelle Situation beim SVH ist allerdings angespannt, zu den angeschlagenen Spielern gesellen sich zwei Kurzurlauber und außerdem gehen einige Spieler mit vier Gelben Karten ins Samstagsspiel, so dass am Montag eine Sperre droht.

Oscherslebener SC mit intensivem Programm

Bei drei Spielen in fünf Tagen müssen die Kicker des Oscherslebener SC an ihre konditionellen Grenzen gehen. Am Donnerstagabend setzten sie sich durch Tore von Trainer Thomas Klare und Kevin Riedl (2) 3:1 gegen den SC Seeland durch und hatten damit einen guten Start in diesen „Ausdauertest“. Am Sonnabend geht es zum nächsten Spiel nach Schwanebeck, bevor am Montag das Nachbarschaftsduell beim SV Seehausen ansteht.

In dieser Situation muss Coach Klare in seinem Kader wieder kräftig rotieren und vielleicht auch erneut selbst auflaufen, um jeweils eine halbwegs frische Truppe auf den Platz schicken zu können. Wie stark sich der Kräfteverschleiß bemerkbar machen kann, zeigt schließlich der SV Seehausen, der in den englischen Wochen zuletzt vier Niederlagen in Folge kassierte, nachdem es zuvor eine Serie von fünf Siegen gab.

Wechsel sorgen für Unruhe

Die Mannschaft von Patrick Horn hatte nun zwar seit vergangenem Sonnabend Zeit zur Regeneration, so richtig Ruhe dürfte aber dennoch nicht in die Truppe gekommen sein, denn unter der Woche wurde bekannt, dass Robin Marschke und Eric Strauß zum Ligakonkurrenten nach Ummendorf wechseln.

Immerhin sechs Tage Zeit hat Germania Wulferstedt für seine drei Punktspiele. Bereits am Mittwochabend gewann die Elf von Marco Wagner 2:1 in Harzgerode, für Germania trafen Eric Mann und Martin Ilsmann. Am Sonnabend reist Germania Wernigerode in Wulferstedt an und am Montag heißt der Gegner in einem weiteren Heimspiel dann SV Darlingerode/Drübeck.