Haldensleben l Die halbe Liga hatte große Ambitionen, doch nach der ersten Saisonhälfte hat sich in der Bördeoberliga eine Art Drei-KlassenGesellschaft entwickelt.

Grün-Weiß Bregenstedt

Beim Spitzenreiter liest sich die Bilanz nach der Hinrunde wie warme Butter. Der Aufsteiger blieb in 13 Partien ungeschlagen, gewann davon zwölf Begegnungen und steht mit fünf Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Zudem stellt die Mannschaft um Trainer Matthias Volkmann den treffsichersten Angriff, die beste Verteidigung und steht im Pokal-Halbfinale. „Die Hinrunde war einfach nur mega“, blickt der TSV-Trainer gerne zurück. Mit Blick auf die Rückrunde hofft der Spielertrainer, dass seine Mannschaft weiterhin erfolgreich bleibt. „Wir würden gerne dort weiter machen, wo wir aufgehört haben“, erklärt Volkmann. Veränderungen gibt es zur zweiten Halbserie im Spielerkader nicht.

Blau-Weiß Neuenhofe

„Wir sind im Großen und Ganzen mit der Hinrunde sehr zufrieden“, stellt Neuenhofe-Trainer Kevin Pooth rückblickend heraus. Mit 32 Punkten aus 13 Begegnungen und nur fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Grün-Weiß Bregenstedt, befindet sich der aktuelle Rangzweite in Lauerstellung im Meisterschaftskampf. „Wir geben uns noch nicht geschlagen“ richtet Pooth eine Kampfansage an den Ligaprimus. Ein besonderes Augenmerk legt der Coach zudem auf den Kreispokal. Im Halbfinale erwartet man Germania Wulferstedt. „Wir wollen endlich mal in das Finale einziehen“, so Pooth zielstrebig.

SV Hötensleben

Der Landesklasse-Absteiger hat sich in der Liga schnell etabliert. Die Mannschaft um Peter Strauß, der das Traineramt von Matthias Brömse übernommen hat, rangiert mit 31 Punkten auf dem dritten Rang. „Wir haben uns schnell gefestigt und auch die personellen Probleme gut kompensiert“, berichtet Strauß zufrieden. Für die Rückrunde wünscht man sich, dass der Meisterschaftskampf wieder spannend gemacht wird. „Es sind nur sechs Punkte Rückstand. Es ist nicht unmöglich“, gibt sich der Trainer optimistisch. Dazu hat sich die Elf mit Kevin Dörge (Ummendorf) und Lucas Barwohl (Süpplingen) verstärkt.

Eilslebener SV

Die Mannschaft um Neu-Trainer Matthias Krüger startete gut in die Saison und wirkte sogar im Kampf um die Tabellenspitze mit, ehe die Leistungen im Laufe der Saison stagnierten. „Die Mannschaft hat viele Dinge sehr gut umgesetzt und zum Ende der Hinrunde wieder in die Erfolgsspur gefunden“, resümiert der ESV-Trainer die Hinserie. Belohnt wurde der ESV mit dem vorerst vierten Tabellenplatz. Für die Rückrunde gibt es Veränderungen im Kader. Mit Sebastian Göllner hat die Mannschaft einen Neuzugang vom Ummendorfer SV gewonnen, während Norman Köhne zu Olympia Schlanstedt gewechselt ist.

SV Gutensw./Kl. Amm.

Bei den Gausebergern hat Fabian Lenkeit das Traineramt von Maximilian Schwaiger (Rücktritt) für die Rückrunde übernommen.„Mit Platz fünf sind wir zufrieden, hatten aber eine schwierige Hinrunde“, erklärt Ingmar Tschirschnitz als sportlicher Leiter. Neben dem Trainerwechsel und dem Abgang von Steven Hahn (Santersleben) hat das plötzliche Ableben von Stefan Löbert den Verein sehr getroffen. Der Blick muss laut Tschirschnitz dennoch nach vorne gehen. „Fabian passt gut zum Team. Mit Patrick Ellrich und Fabian Baumgarten haben wir zwei spielstarke Akteure reaktivieren können“, gibt sich der Funktionär zuversichtlich.

Eintracht Gröningen

„Wir haben noch Luft nach oben“, weiß Tobias Friebertshäuser nach der Hinrunde und Tabellenplatz sechs zu berichten. Zeigt sich der ehrgeizige Trainer zwar positiv über die Entwicklung der Mannschaft, so hofft der Coach in der Rückrunde auf mehr Kaltschnäuzigkeit. „Wir müssen noch konzentrierter auftreten und die leichten Fehler abstellen“, legt der ehemalige FCM-Verteidiger den Finger in die Wunde. Hoffnung gibt ihm der gute Teamgeist bei der Eintracht, die ohne Kader-Veränderungen in die Rückrunde geht.

Germania Kroppenstedt

Nach einem holprigen Saisonstart hat sich der SC Germania Kroppenstedt unter Neu-Trainer René Kausmann zum Ende der Hinrunde im Tabellenmittelfeld etabliert. „Mit dem Saisonstart waren wir nicht zufrieden, auch wenn wir wussten, dass es schwieriger werden könnte durch die Systemumstellung“, berichtet Björn Kaczur als sportlicher Leiter. Für die Rückrunde nimmt sich der Tabellensiebente vor, dass man die stabilen Leistungen aus dem Ende der Hinrunde bestätigt. „Vielleicht können wir uns auch noch verstärken“, verrät der spielende Funktionär.

TSV Hadmersleben

Der TSV Hadmersleben zeigte in der Hinrunde zwei Gesichter. Während der TSV auf eigenem Geläuf mit fünf Siegen aus sieben Partien insgesamt 15 Punkte einfahren konnte, erspielte die Mannschaft um Trainer David Hinz in der Fremde nur magere vier Punkte. „Wir sind mit der Platzierung überhaupt nicht zufrieden. Wir müssen konstanter in der Rückrunde spielen“, stellt Trainer Hinz heraus. Dazu hofft der TSV, dass Top-Torjäger Stefan König (12 Tore) treffsicher bleibt.