Oschersleben l Beide Kontrahenten traten nicht in Bestbesetzung an. „Das Niveau war relativ schlecht. Für uns ist es am Ende egal, wir haben die drei Punkte“, erklärte der erleichterte Alexander Schröder.

Die Gäste gingen mit dem ersten Angriff in Führung. Über die rechte Seite kam der Ball über die Stationen Sebastian Nowak und Maurice Bader zu Sebastian Seibert, der im Zentrum sicher abschloss (29.).

Viele Nickligkeiten in der Partie

Die Partie war insgesamt geprägt von vielen Nickligkeiten, wobei sich die jungen Seehäuser Spieler von den Routiniers um Christian Rasch beeindrucken ließen. „Der Schiedsrichter hatte ein schweres Amt, hat das Spiel aber gut über die Bühne gebracht“, fand Schröder.

Der OSC verbuchte die etwas größeren Spielanteile, darauf war die Seehäuser Taktik auch ausgelegt. Das Tor trafen aber auch im zweiten Durchgang nur die Gäste, abermals durch Seibert. „Wir haben es versäumt, unsere weiteren Konter ordentlich auszuspielen, sonst wären mehr Tore drin gewesen“, so der SVS-Coach. Die Oschersleber waren hauptsächlich bei Standards gefährlich. Ein sehr guter Fernschuss von Martin Wulf und eine riesen Kopfballchance von Christian Dannenberg waren die besten Möglichkeiten.

„Für uns war das ein enorm wichtiges Spiel. Der Sieg ist gut für Kopf und auch Beine, wenn wir an die nächsten Partien denken. Dann rechne ich auch mit der Rückkehr von Tom Gruhle, Daniel Tobisch und Nick Neugebauer“, blickt Schröder auf die nächsten beiden Heimspiele gegen Thale und den Haldensleber SC II voraus. Die personell geplagten Oschersleber müssen am kommenden, zehnten Spieltag ausgerechnet beim Tabellenführer Quedlinburger SV antreten.

Tore: 0:1 Sebastian Seibert (29.), 0:2 Sebastian Seibert (59.)