Seehausen l Der 24-Jährige ist vor Saisonbeginn von seinem Trainer zum Kapitän des SV Seehausen Börde in der Landesklasse 3 berufen worden.

Urgestein im Seehäuser Fußball

Reber ist ein Seehäuser Urgestein, spielt er doch schon in der achten Saison für seinen Heimatverein. Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr war er einer von vielen, die sich über die Rückkehr zum Sport gefreut haben. „Es war vor allem schön, die Gemeinschaft mit den Sportkameraden zurückzuhaben“, sagte er und hob vor allem den Spaß vor, den Fußball im Team mehr macht, als sich allein fitzuhalten.

An den ersten Lockdown kann sich Reber auch noch gut erinnern: „Im ersten Moment war es wirklich sehr komisch, nicht mehr drei Mal pro Woche mit den Jungs zu kicken. Ich dachte auch, dass wir das mal zwei Wochen gut hinbekommen. Am Ende wurde es deutlich länger. Dennoch haben wir im Team über die unterschiedlichsten Medien Kontakt gehalten, vielleicht haben wir uns sogar mehr ausgetauscht, als sonst. Natürlich waren wir froh, als das Training in kleinen Gruppen wieder zugelassen wurde. Jeder in der Mannschaft und im Verein war sich hier auch seiner Verantwortung bewusst, damit nichts passiert.“ Dennoch hat die gesamte Pandemie dem 24-Jährigen zu denken gegeben. „Ich habe in meinem Umfeld tatsächlich Corona-Fälle erlebt.“

Natürlich wünscht man sich auch jetzt in Seehausen den Sport zurück. Dann wird es vermutlich zunächst so weitergehen, wie auch im Sommer.

Situation ist anders

„Es war schon merkwürdig, in den Vereinsräumen immer wieder die Hinweisschilder zu lesen. Diese Einschränkungen waren schon etwas komisch. Allerdings muss ich auch sagen, dass der Sport an sich ja weitestgehend ohne Einschränkungen stattfand. Auch Zuschauer durften ja zu den Spielen kommen“, erinnert sich Maximilian Reber an die Situation zwischen den Lockdowns.

Dass sein Trainer, Alexander Schröder, ihn vor der Saison zum Kapitän gemacht hat, hat für den 24-Jährigen eine besondere Bedeutung. „Da ich nicht der begnadetste Fußballer aber ein Seehäuser bin, freut es mich natürlich schon, meine Mannschaft anzuführen. Trotzdem bin ich der Meinung, kann ich auch ohne dieses Stückchen Stoff Führungsspieler sein. Davon haben wir auch mehrere im Team.“ Das Vertrauen gibt er dem Übungsleiter auch zurück. „Alexander Schröder hat einen guten Draht zur Mannschaft und jedem einzelnen. Er kann uns klar vermitteln, was er von uns erwartet und auch mal sagen, was ihm nicht gefällt. Damit passt er im Moment sehr gut zu uns“, so der Seehäuser Spielführer.