Eilsleben l Seit 2010 ist dies ein sehr gefragtes Turnier bei Spielern und Zuschauern und inzwischen auch weit über die Grenzen Eilslebens hinaus bekannt.

In diesem Jahr, zum Jubiläum, gab es wieder einige Besonderheiten, angefangen bei der Auslosung durch eine regionale „Berühmtheit“ bis hin zur Eröffnung durch Cheerleader. Zu Mannschaften aus der Region gesellten sich Teilnehmer aus Plötzkau und Aschersleben. Aber auch kurzfristige Absagen, Ersatzteams und gespendete Siegprämien machten das diesjährige Jubiläumsturnier aus.

Martin Wierig lost die Gruppen

Gezogen wurden die Gruppenlose bereits am 28. Dezember 2018 von Diskuswerfer und Olympiateilnehmer Martin Wierig. Und bereits da versprach das Ergebnis einige spannende Begegnungen, waren doch fast alle Favoriten in der Gruppe A gelandet. Lediglich den Titelverteidiger aus der Heimstättenstraße hatte der Seehäuser in die „Überraschungsgruppe“ beordert.

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Eröffnung durch Cheerleader

Am Turnierabend bedankten sich die Organisatoren für die Einsätze der zurückliegenden Jahre bei allen Beteiligten. Anschließend eröffneten die Braunschweiger Cheerleader „Lionettes“ die Veranstaltung mit einem spektakulären Auftritt.

Danach konnte das Rundum-Bandenturnier in der prall gefüllten Sporthalle beginnen. Bei diesem Hallenwettkampf der besonderen Art standen sich erneut zehn Mannschaften gegenüber, die um den begehrten Wanderpokal spielten. Mit dabei waren vier Neue. Mit der SK Lation und dem AS Tralkörper kamen zwei Mannschaften den weiten Weg aus Aschersleben beziehungsweise Plötzkau nach Eilsleben. Das Team der „Blechmatten“ aus Seehausen sprang kurzfristig für „Schulle & Friends“ ein.

Niveau sehr ansprechend

Insgesamt waren wieder zahlreiche Spieler aus den höchsten Ligen Sachsen-Anhalts und darüber hinaus aktiv. Weit über 20 Verbandsliga- und Oberligakicker, die in den Mannschaften zu entdecken waren, zeugen vom erneut hohen Niveau in diesem Turnier. Der FC Catenaccio hatte mit Felix Behling sogar einen Spieler aus der Regionalliga Nordost an Bord.

Am Ende konnten die Männer von „Hangover 96“ ihren insgesamt dritten Titel holen. Das gelang zuvor nur dem Team von der „Heimstättenstraße“ im letzten Jahr. Somit zog die Mannschaft mit dem Rekordtitelträger des „Eilslebener Budenzaubers“ gleich.

Doch bis dahin gab es für alle Anwesenden 24 sehenswerte Fußballspiele zu verfolgen, die von den Schiedsrichtern Benjamin Petri und Steffen Wozny gut geleitet wurden.

Vorrunde

Bei einer Spielzeit von zehn Minuten wurde die Turniervorrunde in zwei Fünfer-Gruppen gespielt, um am Ende die vier Halbfinalisten zu ermitteln. In der Gruppe A setzten sich „Tiki Taka olé“ und die Männer von „Hangover 96“ durch. In der Gruppe B hatten der „FC Catenaccio“ und die „Heimstättenstraße“ die Nase vorn.

Halbfinale

Es folgten die Halbfinals, die im Überkreuzvergleich ausgetragen wurden. Hier gewannen die Mannschaften aus der Gruppe A. Zunächst schlug „Tiki Taka olé“ das Team des „FC Catenaccio“ mit 3:2. Im Anschluss daran triumphierte „Hangover 96“ über den Vorjahressieger „Heimstättenstraße“.

Heimstättenstraße holt Bronze

Der dritte Platz wurde direkt im Neunmeterschießen vergeben. Hier hatten die Männer aus der „Heimstättenstraße“ die besseren Schützen und sicherten sich somit Bronze vor dem „FC Catenaccio“.

Das mit Spannung erwartete Endspiel bestritten also zwei Teams, die schon in der Vorrunde aufeinander getroffen waren. Dabei verließ noch „Tiki Takao olé“ mit einem 5:3 das Spielfeld. Nun revanchierte sich „Hangover 96“ mit einem 4:1. Nach der Siegerehrung überließ das Siegerteam das Preisgeld Dirk Weinrich, der Repräsentant der Mitteldeutschen Kinderkrebshilfe ist, als Spende.

Deumeland bester Torschütze

Als bester Torwart des Turniers wurde Matthias Meinecke (Magdeburger Jungs/ Germania Olvenstedt) ausgezeichnet. Matthias Deumeland (Hangover 96/ VfB Ottersleben) konnte mit sich sieben Turniertreffern die Torschützenkanone aufsetzen.

Budenzauber wird seinem Namen gerecht

Am Ende wurde der „Eilslebener Budenzauber“ seinem Namen und den damit zusammenhängenden Erwartungen wieder gerecht. Der Eilslebener SV kann als Veranstalter auf ein faires Turnier und eine rundum gelungene Veranstaltung zurückblicken und möchte sich bei allen Mannschaften, Schiedsrichtern, und Zuschauern recht herzlich bedanken.

Ein gesondertes Dankeschön geht an die zahlreich helfenden Hände, die den Verein rund um das Turnier unterstützt haben.