Wanzleben l In einer hektischen Partie spielte sich viel im Mittelfeld ab. Empor hatte bis zur Führung durch Daniel Wallborn Chancenvorteile. Einen weiten Einwurf von Chris Ebert verlängerte Daniel Wallborn per Kopf in den Santos-Kasten. Danach ließen Wallborn, Wischeropp, Ebert und Elling zu viel liegen und scheiterten an der eigenen Abschlussschwäche. Auf der Gegenseite machten es Musa und Schulze nicht besser. Als sich schon alles auf den Pausentee vorbereitete, brachte David Rehde einen Freistoß lang vor das Empor-Tor. Dort wurde Hinze im Fünfmeterraum bedrängt und das Streitobjekt landete zum 1:1 im Kasten.

Im zweiten Abschnitt wurde das Drängen der Gäste noch aggressiver. Mit allen Mitteln wollten sie das Spiel gewinnen. Empor schaffte es nicht, an seine Form der letzten Wochen anzuknüpfen. Es fehlte der letzte Kick, um den Ball zum eigenen Spieler zu bringen. Santos war aktiver, lief jedoch immer wieder ins Abseits. Dass die darauf folgenden Beschimpfungen gegen den Assistenten und Unparteiischen ungeahndet blieben, erstaunte die Gastgeber.

Atmosphäre sehr aufgeheizt

Schlusspunkt der Partie war ein Schuss auf das Empor-Tor, bei dem Hinze weggedrängt wurde und das Leder im Netz zappelte. Hier bemängelten die Wanzleber die unterschiedliche Auslegung. In der ersten Hälfte gab es bei ähnlichen Szenen zwischen Keeper Mathias Kramer und Empor-Stürmer Dirk Wischeropp Freistoß für Santos. Andere Szenen stießen den Gästen sauer auf, Keeper Kramer: „Kurz vor Schluss kam es zu einer von vielen Rudelbildungen, bei der Flügelflitzer Musa Ceesay die Gelb-Rote Karte sah. Aufgrund einer Vielzahl von rassistischen Äußerungen auf Seiten der Wanzleber Spieler sowie der Zuschauer entwickelte sich eine hitzige Atmosphäre. Die Vorfälle werden sicherlich noch ein Nachspiel haben.“

Statistik

Torfolge: 1:0 Daniel Wallborn (21.), 1:1 David Rehde (45.), 1:2 David Thiele (85.).