Oschersleben l Die Gäste vom Burger BC liefen in dieser Partie früh an, um Fehler der Oschersleber zu erzwingen. Fünf Minuten benötigte der OSC auch, um damit zurecht zu kommen. Danach war es ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Chancenvorteilen für die Heimelf. Wulf, nach Freistoß von Zabel, und Guhl verpassten knapp die Führung. Auch bei Eckbällen blieb die Heimmannschaft stets gefährlich. Burg hatte lediglich Konterchancen.

Dann gingen die Bodestädter in Führung: Modler erkämpfte sich den Ball, spielte schnell den gestarteten Guhl an und der schob überlegen zum 1:0 ein. Quasi im Gegenzug fiel der Ausgleich für Burg, nachdem Christian Madaus den Ball nach einem Freistoß aus dem Gewühl einnetzte.

Wechsel zur Pause

Zur Pause wechselte der OSC durch: für Rothämel, Wegener, Doil, Lange, Riedl, Modler und Guhl kamen Ucke, Rasch, Westphal, Schütze, Dannenberg, Röper und Rode. Nun war die Heimmannschaft feldüberlegen und erspielte sich gute Chancen. Eine davon schloss Rode zum 2:1 ab. Wenig später versuchte Wulf eine Situation spielerisch zu lösen und spielte Ucke an. Dem versprang leicht der Ball. Der nachsetzende Burger Stürmer nutzte dies und glich zum 2:2 aus. Der OSC ließ sich davon nicht beeindrucken und spielte munter weiter drauf los. Im Defensivverbund ließ das Team keine großen Chancen zu und offensiv wurde weiter gewirbelt. Rode nutzte eine weitere Möglichkeit zum 3:2. Die einzige Unachtsamkeit kurz vor Schluss brachte fast noch den Ausgleich, aber der stark reagierende Ucke vereitelte die letzte Chance im Spiel.

„Wir haben gegen Burg erwartet, dass jeder, auch bei den derzeitigen Temperaturen, alles raus holt und über den Schmerzpunkt geht. So werden wir das auch im Training beibehalten. Wenn wir jetzt denken ‚cool, läuft doch, wir gewinnen gegen Burg oder Wernigerode, uns kann keiner was‘, dann sind wir auf dem völlig falschen Weg.“

Klare zeigt sich zufrieden

Oscherslebens Trainer Thomas Klare resümierte: „Mit dem Spiel kann man zufrieden sein. Wir haben jetzt zwei ambitionierte Landesligisten geschlagen. Es gibt aber auch immer Dinge, die man noch verbessern kann und muss. Wir verfallen also nicht in die große Euphorie. Ich denke, gerade in solchen Situationen ist es auch wichtig, den Finger in die Wunde zu legen. Wir haben gegen Burg erwartet, dass jeder, auch bei den derzeitigen Temperaturen, alles raus holt und über den Schmerzpunkt geht. So werden wir das auch im Training beibehalten. Wenn wir jetzt denken: ‚cool, läuft doch, wir gewinnen gegen Burg oder Wernigerode, uns kann keiner was‘, dann sind wir auf dem völlig falschen Weg. Wir haben diese Saison das große Glück, einen breiten Kader zu haben. Dadurch ist natürlich die Konkurrenzsituation eine andere als in den Jahren zuvor. Vor uns liegen noch ein paar gute Tests und intensive Trainingseinheiten, in denen alle Gas geben müssen, um sich zu empfehlen.“

Statistik

Torfolge: 1:0 Guhl (45.), 1:1 Chr. Madaus (45.+2), 2:1 Rode (54.), 2:2 Schmidt (57.), 3:2 Rode (62.)

Oscherslebener SC: Rothämel - Dräger, Doil, Wegener, Daxha, Modler, Zabel, Lange, Guhl, Wulf, Riedl (Ucke, Dannenberg, Schütze, Rode, Rasch, Westphal, Röper)