Oschersleben l Beim SVS reist der Tabellenzweite Stahl Thale an und der OSC muss beim Spitzenreiter in Quedlinburg antreten. Anpfiff aller Partien ist am Samstag um 14 Uhr.

OSC hat nichts zu verlieren

Die Voraussetzungen vor dem Auswärtsspiel der Oschersleber sind mal wieder alles andere als rosig. Thomas Klare muss auf Zabel, Wegener, Rothämel und Westphal verzichten. Aufgrund des ohnehin kleinen Kaders bedeutet das, dass die Bodestädter mit nur elf Mann aus der ersten Mannschaft auf die Reise gehen. „Im letzten Jahr haben wir dort gut ausgesehen, aber dieses Mal sind wir sehr stark dezimiert. So gesehen haben wir nichts zu verlieren“, macht der Trainer klar. In dieser Situation können eigentlich nur eine sehr gute Moral und voller Einsatz den Oscherslebern helfen.

Mit dem Selbstvertrauen und vor allem drei zusätzlichen, beruhigenden Punkten aus dem Derbysieg beim Oscherslebener SC auf der Habenseite erwartet der SV Seehausen den SV Stahl Thale zum Duell. Obwohl Trainer Alexander Schröder auf die Rückkehr von Tom Gruhle, Daniel Tobisch und Nick Neugebauer hoffen darf, wird die heutige Aufgabe keine leichte. Umso zufriedener sind die Gastgeber, dass sie bereits zwölf Punkte auf dem Konto haben und damit als Sechster und derzeit bestplatziertes Bördeteam der Staffel nicht zum Siegen verdammt sind.

(K)eine leichte Aufgabe

Die vermeintlich einfachste Aufgabe an diesem Wochenende muss Germania Wulferstedt meistern. Gegner und Gastgeber der Mohr-Elf ist die Reserve von Germania Halberstadt II. Erst vier Punkte haben die Vorharzer auf dem Konto – allesamt aus Unentschieden. Dabei haben die Halberstädter allerdings unter anderem gegen den Spitzenreiter Quedlinburg und auch gegen den Tabellendritten Germania Wernigerode gepunktet. Ein Selbstläufer wird die Partie also nicht.