Wanzleben l Die Partie wurde von Schiedsrichter Michael Bode geleitet. Beide Mannschaften trafen bereits im Pokal aufeinander. Dort konnten die Gäste aus Hadmersleben das Spiel noch mit einem deutlichen 4:0 für sich entscheiden und gingen somit als vermeintlicher Favorit ins zweite Aufeinandertreffen. Die Rollen waren also klar verteilt und aus Sicht der Gäste schien auch in dieser Partie alles nach Plan zu verlaufen.

So war es Fabian Brieger, der bereits in der 25. Minute sein zweites Saisontor erzielen konnte und damit seine Mannschaft auf die Siegerstraße zu bringen schien. Mit dieser knappen Führung ging es in die Halbzeit. Doch nach noch nicht einmal zehn gespielten Minuten im zweiten Durchgang revidierte Abwehrspieler Zydorek den Pausenstand, indem er seinen eigenen Keeper unglücklich zum 1:1-Ausgleich überwand. Auf Seiten des TSV ließ man sich jedoch keine Zeit, den Gegentreffer zu bedauern und so war es in der 61. Spielminute Topscorer König überlassen, die Gäste erneut in Führung zu bringen.

TSV kann die Führung nicht behaupten

Doch kurz vor Schluss war es dem TSV nicht möglich das Spiel frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen und so kam es, wie es im Fußball oftmals kommt. In der Nachspielzeit traf Glen Pinkernelle zum glücklichen Ausgleich für die Heimannschaft und besorgte den 2:2-Endstand. So steht ein Remis, das niemandem so richtig weiter hilft. Für Wanzleben bleibt der erhoffte Befreiungsschlag weiterhin aus, doch dürfte dieses hart erkämpfte Unentschieden sicher als ein Sieg für die Moral angesehen werden, da man zwei Mal in der Lage war einen Rückstand wettzumachen. Man bleibt weiter Vorletzter und für die Gäste aus Hadmersleben ist dieses Spiel sicher eher als ein Punktverlust zu betrachten, da man zwei Mal führte und doch nur mit einem Punkt nach Hause fuhr.

Demnach steht für den TSV eine sehr ausgeglichene Bilanz zu Buche. Nach sieben Spieltagen konnte man bislang zwei Mal gewinnen, spielte zwei Mal Unentschieden, musste drei Niederlagen hinnehmen und findet sich damit auf dem neunten Rang in der Tabelle wieder.

Hinz sieht teilweise eine desolate Leistung

Hadmersleben Trainer Hinz findet nach der Partie eine deutliche Sprache, um das Auftreten seiner Mannschaft zu beschreiben. Man sei nach den Führungstreffern zu passiv gewesen, habe dem Gegner mit nachlässigem Zweikampfverhalten Luft gelassen und ihn so zum späten Ausgleich verholfen. Man könne sich glücklich schätzen, wenigstens einen Zähler mitgenommen zu haben. Die Rede ist von einer desolaten Leistung seiner Mannschaft und er hofft auf eine deutliche Antwort, wenn der TSV am nächsten Wochenende den Tabellenletzten aus Dahlenwahrsleben empfängt.

Hinz sieht sich nach nur acht gewonnenen Punkten unter dem Strich und hofft, dass man in der nächsten Woche etwas Boden nach unten gut machen könne, da die harten Brocken erst noch in der zweiten Hälfte der Serie zu bespielen sein werden. Für den SV Empor Wanzleben steht ein schweres Duell in Eilsleben an, wenn man auf den fünftplatzierten in der Tabelle trifft und wieder einmal als Außenseiter in die Partie gehen wird.