Hötensleben l Im Rahmen des XXII. UEFA-Juniorenturniers, das vor 51 Jahren in der DDR ausgetragen wurde, erreichte die Schülermannschaft von Aktivist Hötensleben das Endspiel um die Bezirksmeisterschaft gegen den 1. FC Magdeburg. Die Begegnung kam vor dem Junioren-Länderspiel DDR gegen England im Magdeburger „Ernst-Grube-Stadion“ vor 30 000 Zuschauern zur Austragung. Im Team des 1. FC Magdeburg standen mit Wolfgang Steinbach und Martin Hoffmann zwei große Talente, die später erfolgreiche Nationalspieler und sogar Olympiasieger (Hoffmann 1976) wurden. Obwohl sich Hötensleben tapfer zur Wehr setzte, blieb die Mannschaft im Finale chancenlos und verlor klar.

Hohe Ehrung durch den FIFA-Präsidenten

Nach der Begegnung erlebten der neue Bezirksmeister 1. FCM, der Vizemeister Hötensleben und die weiteren drei Staffelbesten Lok Stendal, Einheit/Empor Zerbst und Lok Halberstadt einen großer Augenblick: FIFA-Präsident Sir Stanley Rous aus England gratulierte ihnen zusammen mit dem Generalsekretär des DFV der DDR, Günter Schneider und dem BFA-Vorsitzenden, Hans Lehmann, und überreichte die Urkunden und die Wimpel.

Dieser denkwürdige Tag ist Harald Hermann, Detlef Krull, Burkhard Kagelmann, Alois Balsa, Wolfgang Dosdall, Wilfried Meier, Wilfried Peine, Jürgen Biallas, Jens Biallas, Udo Riethmüller, Dieter Wisotzke, Detlef Dreier, Heribert Pasenau und Henning Oesler bis heute in Erinnerung geblieben. Sie gehörten 1969 zum Stamm dieser Schülermannschaft, die später auch noch Kreisspartakiade-Sieger wurde. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte ihr Trainer Peter Münzel, der zu dieser Zeit im Nachwuchsbereich eine erfolgreiche Arbeit leistete.