Gröningen l Das Spiel zwischen Eintracht Gröningen und dem Eilslebener SV sorgte für viel Leben auf dem gepflegten Gröninger Sportplatzgelände mit neuen Edelstahlbarrieren auf beiden Zuschauerseiten. Am Ende gewann die Eintracht knapp 1:0 gegen den Eilslebener SV. In der letzten Saison kam es zu zwei Unentschieden zwischen beiden Mannschaften. Es war somit im Vorfeld eine völlig offene Begegnung und sie blieb es auch über weite Strecken.

Eilsleben war zu Beginn des Spiels die bessere Mannschaft und beeindruckte mit sehenswerten Kombinationen. In der elften Minute wurde Rütze im Gröninger Tor zum ersten Mal richtig geprüft. Nach einem Schuss von Duckstein aus spitzem Winkel konnte er den Ball über die Querlatte lenken. Der anschließende Eckball wurde von Pruhs knapp am Gröninger Tor vorbei geköpft. Gröningen kam zunächst nicht so recht in Tritt und überließ den Gästen die Spielgestaltung. Ruprechts gefährlicher Schuss ging nur knapp vorbei.

Torlos in die Halbzeit

Nachdem etwa eine halbe Stunde gespielt war, änderte sich allmählich das Spielgeschehen. Eintrachts erste gute Aktion lief über Daniel Stock. Nach wochenlanger Verletzungspause war er wieder dabei, umspielte seine Gegner und flankte nach innen. Eilslebens Abwehr war aber zur Stelle. Es häuften sich die Szenen in Eilslebens Hälfte und es wurde immer mehr ein Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Vor der Pause gab es auf beiden Seiten noch Chancen. Eilslebens starker Bergeest und Eisemann trafen das Tor nicht.

Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte den Gröningern, die sich viele Möglichkeiten erspielten. Ein schwerer Abwehrfehler der Gästeabwehr konnte nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff nicht genutzt werden. Lüers behauptete sich sechs Minuten später gegen drei Abwehrspieler, verzog aber aus dem Strafraum heraus. Doch dann kam es zum spielentscheidenden Tor: Nach einem Einwurf von der linken Angriffsseite wurde das Leder einige Male abgelenkt und landete dann bei Tobias Stock.

Er versenkte ruhig und abgeklärt den Ball im linken Winkel. Eilsleben gab nicht auf und blieb gefährlich. Nach einem 18-Meter-Freistoß klärte Markmann noch kurz vor der Linie. Doch die letzten Möglichkeiten gab es für die Eintracht: Tobias Stock und Söder hatten die Chance zur Resultatserhöhung. In der Nachspielzeit hielt Rütze einen wenig gefährlichen Freistoß. Gröninger Fazit: knapper, aber verdienter Sieg nach Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Am Samstag spielt die Eintracht in Bebertal beim bisher punktlosen Tabellenvorletzten. Das wird sicherlich kein Selbstläufer.

Statistik

Torfolge: 1:0 Tobias Stock (58.)

Schiedsrichter: Maik Kaiser, Florian Gehrmann, Jannes Wolter

Zuschauer: 53