Kroppenstedt l Am 19. Spieltag der Fußball-Bördeoberliga hätte der SC Germania Kroppenstedt mit einem Sieg über den TSV Hadmersleben an Punkten mit Neuenhofe gleich ziehen können. Doch die Germanen verloren knapp 0:1 (0:1).

250 Zuschauer in Kroppenstedt

Vor 250 Zuschauern empfing der KSC die Nachbarn aus Hadmersleben zum dritten Derby der laufenden Saison. Anlässlich des internationalen Frauentags unter der Woche, lud der KSC alle Damen bei freiem Eintritt zum Spiel ein.

Die Partie benötigte keine große Anlaufphase. Beide Mannschaften versuchten, die Spielkontrolle zu übernehmen. Die erste Chance hatten die Gäste. Ein langer Ball wurde von Björn Kaczur per Kopf zur Ecke geklärt. Nach einer Viertelstunde tauchte plötzlich Stefan König frei im TSV-Strafraum auf, nachdem Marcus Janich einen guten Pass in die Schnittstelle spielte. Keeper Andy Behrends war auf dem Posten und kam vor König an den Ball.

Hadmerslebens Torwart verletzt

Nur wenige Minuten später musste der Schlussmann der Grün-Weißen verletzt vom Platz, nachdem er im Boden hängen blieb. Er wurde durch David Jakobs ersetzt. An dieser Stelle wünscht Kroppenstedt eine baldige Genesung.

In der 25. Spielminute rückte das Spielgeschehen vor das Kroppenstedter Tor. Der freigespielte Patrick Darius drang in die Strafraum ein. Geick eilte aus seinem Tor und klärte mit dem langen Bein. Der Unparteiische bewertete diese Aktion als Foulspiel und es gab Strafstoß für Hadmersleben. David Hinz übernahm Verantwortung, trat an und verwandelte zum 0:1.

Hadmersleben hat gute Chance

Kurz vor der Halbzeitpause verloren die Kroppenstedter den Ball im Mittelfeld und die Gäste schalteten gut um. Andy Zeidler wurde freigespielt und ging in den Strafraum. Im Eins-gegen-Eins entschied Geick das Duell für sich. Kurz danach ging es für beide Teams in die Pause.

In Halbzeit zwei beschränkten sich die Gäste darauf, den Vorsprung zu halten und verteidigten gut. Die Kroppenstedter übernahmen die Spielkontrolle und ließen bis auf wenige Konter oder Strafraumszenen nach Standards nichts zu. In der Offensive zeigte der KSC insgesamt zu wenig. Die Germania baute nicht den gewohnten Druck auf, um Chancen zu kreieren.

Kroppenstedt wird zwingender

Erst in der Schlussphase wurden die Aktionen zwingender. Maximilian Rode kam zu einer guten Gelegenheit, aber letztlich war der Abschluss zu harmlos. Nach einem Eckball bekam Sebastian Michael den Ball im Rückraum und zog ab, aber Jakobs lenkte den Ball über den Querbalken.

In der 88. Spielminute hatte Kaczur eine Kopfballchance, aber auch diese Möglichkeit ging knapp über das Tor. In der Nachspielzeit bekam Tom Jakobs nach einer Flanke vom linken Flügel eine weitere Ausgleichschance, aber der Kopfball prallte an den Pfosten. Danach war Schluss.

Die Gästen entführen im dritten Aufeinandertreffen drei Punkte aus Kroppenstedt. Am Sonnabend geht es für die Germanen zum Auswärtsspiel nach Bülstringen, während Hadmersleben zu Hause den SV Hohendodeleben empfängt.

Tor: 0:1 David Hinz (25.).

SC Germania 1993 Kroppenstedt: Geick – Wolf, S. König (60. R. Köhler), K. Köhler (82. Jacobs), Kaczur, Stock, Janich, Hartmann, Rode, Zeppernick (72. Gesell), Michael.

TSV Hadmersleben: Behrens (22. Jakobs) – Brieger, K. König, Kittelmann, Bremer, Räke (46. Hentrich), Darius, Hinz (75. Paulik), Graul, Gammisch, Zeidler.

Schiedsrichter: Maik Kaiser (Kurt Schröder, Jannes Wolter).

Zuschauer: 250.