Hötensleben l Die abgelaufene Spielzeit 2019/2020 hat der SV Hötensleben auf dem zweiten Rang der Bördeoberliga beendet – und den Aufstieg nur mit drei Zählern verpasst.

Dabei sah es gerade zu Saisonbeginn gut aus. An den ersten vier Spieltagen wurden zwölf Punkte eingefahren. Bei 16 Treffern fing sich das Team von Trainer Peter Strauß aber auch acht Gegentore.

„Wir sind gewappnet und wollen hoch.“

Aktuell ist somit eine gewisse Parallele zur vergangenen Saison zu erkennen – nur, dass die Hötenslebener jetzt noch besser dastehen. Nach fünf Partien sind sie noch verlustpunktfrei, haben erst ein Gegentor hinnehmen müssen und rangieren mit drei Zählern Vorsprung auf Platz zwei der Tabelle. Im Bördecup haben sie zudem die Landesklasse-Vertretung des SV Germania Wulferstedt deutlich und verdient mit 3:0 aus dem Wettbewerb geschmissen.

„Das war für uns ein Gradmesser zur rechten Zeit. Wir stehen gut da“, befindet auch Strauß. „Ich habe aktuell wenig zu meckern“, so der Übungsleiter des SV Hötensleben weiter. Dementsprechend geht er auch das kommende Wochenende mit breiter Brust an. Dann muss seine Elf zum aktuellen Liga-Schlusslicht nach Dahlenwarsleben. „Hier wollen wir natürlich gewinnen“, sagt Strauß. „Solche Duelle gehen aber auch schnell mal verloren. Wir dürfen nicht unkonzentriert sein, haben aktuell aufgrund der Ergebnisse aber ein gutes Selbstbewusstsein“, so der Coach weiter.

Strauß warnt vor verfrühter Euphorie

Zu hoch bewertet er die Tabellenposition nach fünf Spieltagen aber nicht. „Sollten wir in Dahlenwarsleben gewinnen, hätten wir 18 Punkte auf dem Konto. Das wäre ein guter Grundstein für die weitere Spielzeit, mehr aber auch nicht. Denn die Spiele gegen die Spitzenteams beginnen dann erst“, blickt Strauß voraus und spielt damit unter anderem auf die Duelle gegen Groß Santersleben und Neuenhofe an.

Ebenso weiß der Trainer auch, dass die Saison noch lang ist und noch einiges passieren kann. „Wir hoffen natürlich, verletzungsfrei zu bleiben.“ Dann soll das Ziel, Aufstieg in die Landesklasse, auch nicht aus den Augen verloren werden. „Wir sind gewappnet und wollen hoch“, so Strauß, der auch weiß, dass es sich trotz der zuletzt positiven Ergebnisse stetig weiter zu verbessern und entwickeln gilt.