Altenweddingen l Zeit für den SV Altenweddingen, neue Kraft für die zweite Halbserie zu tanken und sich auf eine noch anstrengende, finale Saisonphase vorzubereiten. Zeit ist es aber auch, einmal zurückzublicken und die Hinrunde zu bewerten.

SVA behauptet sich

Der SV Altenweddingen ist mit etwas Glück in die Landesklasse aufgestiegen und muss sich dort als einzige Börde-Mannschaft in der Staffel 4 behaupten. Keine einfache Aufgabe für das Team um Trainer Mirko Stieler und seinen Assistenten Klaus Hering. Bisher ist es der Mannschaft um Kapitän Hannes Petters aber recht gut gelungen, sich zu behaupten. Der SVA belegt in der Halbserientabelle immerhin den siebten Tabellenplatz und konnte Mannschaften wie den SV Förderstedt oder den TSV Kleinmühlingen/Zens hinter sich lassen. Das Saisonziel, die Klasse zu halten und auch in der nächsten Saison Landesklasse-Fußball zu spielen, erscheint daher durchaus realisierbar.

SVA spielerisch auf Augenhöhe

Mit vielen Mannschaften in dieser Liga konnte der SV Altenweddingen spielerisch wie auch kämpferisch mithalten, war in vielen Spielen sogar die bessere Elf. Nur wenn es darum ging, einen Dreier am Ende einer Begegnung mitzunehmen, waren die Sülzetaler mit ihrem Latein oft am Ende. Häufig wurden noch Punkte liegengelassen, obwohl ein Sieg möglich gewesen wären. Diese Tatsache ist zu großen Teilen auch der Unerfahrenheit der Mannschaft auf Landesebene zuzuschreiben, wo es eben auch auf Cleverness ankommt.

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Dennoch waren die Leistungen der ersten Halbserie durchaus positiv zu bewerten. Keine andere Mannschaft in der Landesklasse 4 spielte so oft remis wie die Stieler-Elf. Allein sechs von bisher zwölf absolvierten Ligaspielen endeten für den SV Altenweddingen unentschieden, wobei wie schon angesprochen durchaus einige Siege, wie zum Beispiel auswärts in Zerbst, möglich gewesen wären.

Unterlegen war der SV Altenweddingen, trotz dreier Niederlagen bisher, nur ein Mal wirklich. Beim Tabellenführer, dem FSV Rot-Weiß Alsleben, hatte die Elf von Trainer Mirko Stieler nicht allzu viel zu bestellen und musste eine deftige 3:7-Niederlage hinnehmen. Drei Siege stehen bisher für die Sülzetaler zu Buche. Zwei fuhr der SVA auf heimischem Rasen ein. Ein Sieg gelang am sechsten Spieltag beim FC Stahl Aken (2:3).

Torverhältnis ausgeglichen

Bisher traf der SV Altenweddingen 21 Mal ins gegnerische Tor, kassierte aber auch ebenso viele Gegentore, so dass ein ausgeglichenes Torverhältnis recht positiv zu sehen ist. Philipp-Peer Magel führt derzeit die interne Torschützenliste des SV Altenweddingen mit fünf Treffern an. Ihm folgen Mannschaftskapitän Hannes Petters und Fabian Richter mit je 4 erzielten Toren. Sebastian Pesel konnte bisher drei Tore für seine Mannschaft erzielen und hat sicher noch Potenzial in dieser Hinsicht für die Rückrunde.

Mit bisher 23 Gelben Karten, je einer Gelb-Roten und einer Roten Karte befindet sich die Mannschaft im Mittelfeld der Fairnesstabelle. Insgesamt fällt die Bilanz des SV 1889 Altenweddingen positiv aus. Verbesserungspotenzial besteht durchaus. Zum Rückrundenstart am 14. Spieltag treten die Börde-Fußballer in Bernburg, beim Tabellenzweiten TV Askania II, an. Die Fans des SV 1889 Altenweddingen drücken die Daumen und werden wie immer in großer Anzahl ihre Mannschaft vom Spielfeldrand aus unterstützen