Altenweddingen l Die Elf von Mirko Stieler, der SV Altenweddingen, unterlag dem 1. FSV Nienburg 1:2. Schon zu Beginn dieser Partie konnten die Gäste ihr Spiel besser durchbringen. Die Folge war, dass der 1. FSV Nienburg bereits in der vierten Spielminute in Führung ging. Bei den Gastgebern stimmte die Zuordnung nach einer Nienburger Ecke nicht, so dass Tim Knöfler, der am langen Pfosten lauerte, unbedrängt den Ball per Kopf über die Linie befördern konnte.

Bei den Gastgebern lief weiterhin nicht viel zusammen. In der achten Minute verfehlte Marcus Hechler das Altenweddinger Tor aus der Distanz nur knapp. Ein erster, zaghafter Versuch, etwas in Richtung Gästetor zu bewegen, war der Schuss von Maurice Hoffmann, der den Ball aber nicht voll traf (10. Minute). Auch der zweite Versuch des SVA nach einem Eckball von Philipp Selent schlug fehl. Fabian Richter bekam den abgewehrten Ball vor die Füße, sein Abschluss war aber zu hoch angesetzt. Danach waren die Gäste wieder tonangebend, ein Aufbauspiel der Heimelf kam nicht zu Stande.

Gäste dem zweiten Tor näher

Gefährlich wurde es in der 25. Minute, als Denis Winter den Ball aus spitzem Winkel knapp am langen Pfosten vorbei ins Toraus beförderte. Richtig Glück hatten die Gastgeber in der 38. Spielminute, nicht den zweiten Gegentreffer zu kassieren. Marcus Hechler hatte den entscheidenden Pass auf Sebastian Burchardt gespielt, der dann völlig frei vor Keeper Deike auftauchte und den Ball mit dem linken Fuß am Tor vorbei schob. In der 41. Spielminute stand der Altenweddinger Schlussmann noch einmal im Blickpunkt, als er einen als Heber von Denis Winter gerade noch herunterholen konnte. Von den Gastgebern war bis zur Pause nichts mehr zu sehen. So ging es mit einem verdienten 0:1 in die Kabinen.

Die Fans des SV 1889 Altenweddingen hatten auf Besserung gehofft, doch sie wurden enttäuscht. Der erste Abschluss der zweiten Halbzeit (46.) gehörte den Gästen und dieser hatte es gleich in sich. Völlig allein gelassen im Strafraum schoss Oliver Schmidt den Ball über die Querlatte hinweg. Der gleiche Spieler war es auch, der in der 52. Minute erneut eine Chance hatte, aber aus spitzem Winkel das Tor nicht traf. In der 54. Minute sahen die Zuschauer dann eine der wenigen guten Aktionen der Gastgeber. Nach einer hohen Flanke von Hannes Petters auf den Kopf von Sebastian Pesel wurde dieser noch entscheidend von seinem Gegenspieler gestört.

Nienburg spielbestimmend

Danach spielten wieder nur die Gäste. Sie hatten nach einem Fehler in der Hintermannschaft der Gastgeber durch Denis Winter erneut eine Torchance (63.). Sönke Deike konnte mit einer prima Parade Schlimmeres verhindern. Die Sülzetaler versuchten sich zu wehren, rückten weiter nach vorn. Dies nutzten die Nienburger für Konter und hatten in der 69. Minute Erfolg damit. Nach einem schnellen Angriff über links erreichte die Eingabe Denis Winter, der den Ball völlig unbedrängt zum 0:2 im Tor unterbrachte.

Anschluss kommt zu spät

In der Schlussphase erspielte sich die Stieler-Elf einige Möglichkeiten. Erst erreichte ein Eckball von Luca Becker in der 82. Minute Hannes Petters, der den Ball aber nicht richtig unter Kontrolle bekam. Dann gelang dem eingewechselten Sergej Rein in der 90. Minute noch der Anschlusstreffer, nachdem der erste Schussversuch von Hannes Petters noch geblockt worden war. Dieses Tor kam zu spät, zumal für die Nienburger in der zweiten Minute der Nachspielzeit sogar der dritte Treffer möglich war, als Niklas Hergeselle den Ball freistehend nicht im Kasten unterbrachte.

Der SV 1889 Altenweddingen wird sich etwas einfallen lassen müssen, um in der Tabelle nicht weiter nach unten abzurutschen und noch in akute Abstiegsgefahr zu geraten. Nächte Woche tritt das Team in Kleinmühlingen an.

Statistik

SV Altenweddingen: Deike, Hoffmann (73. Zoll), Hering, Selent (78. Krüger), Zunker (80. Rein), Pesel, Richter, Mootz, Nord, Petters, Becker

1. FSV Nienburg: Held, Burchardt (83. Hergeselle), Stahn, Krebs, Hechler, Neumeister, Schulze, Knöfler (88. Maier), Hensel, Schmidt, Winter

Torfolge: 0:1 Knöfler (4.), 0:2 Winter (69.), 1:2 Rein (90.)

Schiedsrichter: Kevin Shaikh - Nils Pilz, Oskar Lange

Zuschauer: 65