Oschersleben l Nach dem Abstieg aus der Landesklasse hat sich auch der SV Hötensleben mit sieben Siegen aus neun Spielen in der Liga etabliert. Dagegen dürfte man enttäuschte Gesichter in Groß Santersleben, Hadmersleben, Dahlenwarsleben oder auch in Süplingen vorfinden, die nach neun Spieltagen hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind.

Von diesen Sorgen sind der SV Hötensleben und der Eilslebener SV noch weit entfernt, die am kommenden Spieltag das Topspiel des Spieltags austragen. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, ist sich SVH-Trainer Peter Strauß mit Blick auf die Tabelle sicher. Der Übungsleiter des aktuellen Rangzweiten möchte nach dem glücklichen 3:1-Auswärtserfolg in Dahlenwarsleben auf den Spitzenreiter weiter Druck aufbauen. „Wir setzen voll auf Sieg und wollen oben dran bleiben“, betont der Hötensleber Coach selbstbewusst vor der Partie gegen den Tabellenvierten. Nicht nur die Rückkehr einiger ausgefallener Spieler gibt Selbstsicherheit bei den Hausherren, sondern auch das kleine Formtief des ESV, der zuletzt nur Remis gegen den Tabellenvorletzten Bebertaler SV spielte. „Dennoch schauen wir in erster Linie nur auf uns“, bringt der SVH-Trainer die Priorität auf den Punkt. Ungeachtet dessen dürfte nicht minder spannend erwartet werden, ob sich die Gäste um Coach Matthias Krüger aus der kleinen Schwächephase befreien können. Zumal der ESV bestrebt ist, den aktuellen Abstand von fünf Punkten nicht größer werden zu lassen.

Arbeiten am Sportkomplex

Großes Gewusel herrschte am Reformationstag am Gauseberg. Der Verein nutzte den Feiertag um mit fleißigen Helfern notwendige Arbeiten am Sportkomplex zu verrichten. „Vielen Dank an diejenigen, die tatkräftig unterstützt haben“, so Sportvorstand Ingmar Tschirschnitz anerkennend.

Ob sich die Mannschaft auch sportlich heraus geputzt hat, werden die Gauseberger im Heimspiel gegen die SG Blau-Weiß Neuenhofe unter Beweis stellen müssen. Nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen ist die Mannschaft von Maximilian Schwaig in Schwung gekommen und dürfte mehr als motiviert sein, den Trend zu bestätigen.

Aufschwung bleibt nicht unbemerkt

Dieser erwähnte Aufschwung ist auch in Neuenhofe nicht unbemerkt geblieben. „Das wird ein richtig hartes Brett. Mit Hahn und Castro haben sich zwei gute Neuzugänge angeschlossen und das Team scheint sich nun auch gefunden zu haben“, äußert sich Neuenhofe-Trainer Kevin Pooth lobend über die Entwicklung des gastgebenden Tabellensechsten. Mit Respekt aber ohne Angst möchte der Übungsleiter dennoch Zählbares einfahren. „Wir sind erfahren genug. Stimmt die Mentalität, können wir jede Mannschaft in der Liga schlagen“, weiß Pooth um die Stärken seiner Mannschaft. Abgesehen davon dürften auch die Vorzeichen der Begegnung ordentlich Würze verleihen, denn nur mit einem Sieg könnten beide Mannschaften ihren Platz im vorderen Tabellendrittel weiter festigen.

Es könnte ein Spieltag ganz nach dem Geschmack des Spitzenreiters TSV Bregenstedt werden. Während die Konkurrenz in direkten Duellen um Punkte streitet, könnte der Ligaprimus mit einem Sieg im Heimspiel gegen Grün-Weiß Dahlenwarsleben den Platz an der Sonne nicht nur untermauern, sondern sogar ausbauen. Mit solchen Szenarien beschäftigt man sich in Bregenstedt aber vorerst nicht.

Sieg und Niederlage wechseln sich ab

„Wichtig ist, dass wir auf unsere Leistung schauen“, betont TSV-Trainer Matthias Volkmann, der möglichen Leichtsinn vermeiden möchte. „Wir haben die Partie gegen Hadmersleben in der Vorwoche mit Glück und dank einer starken Torhüterleistung gewonnen. Gegen Dahlenwarsleben müssen wir konzentrierter agieren“, appelliert der Coach an die Mentalität seiner Spieler. Zwar ist Volkmann nicht abergläubisch, doch vertraut man dem Gesetz der Serie - Niederlage und Siege wechselten sich bei der Müller-Elf stetig ab - dürften die Gäste nach einer Pleite in der Vorwoche nun wieder mit einem Erfolg dran sein. „Wir denken so nicht. Wir wollen aber dennoch gerne die Serie zu brechen“, erklärt der Übungsleiter, der nach einer erfolgreichen Operation am Ringfinger-Knochen wieder Anweisungen von der Seitenlinie aus geben wird.

Wohin führt der Weg des SV Eintracht Gröningen in dieser Saison? Mit 16 Punkten aus acht Spielen liegt die Eintracht laut Trainer Tobias Friebertshäuser im Soll. „Wir haben einen Zweipunkte-Schnitt, spielen oben mit und sind somit auch zufrieden“, erklärt der Eintracht Coach. Damit die nackten Zahlen auch bis zur Hinrunde weiter stimmen, wird die Mannschaft am kommenden Spieltag beim SV Groß Santersleben Farbe bekennen müssen. „Das wird ein schwieriges Spiel. Santos scheint sich als Mannschaft mehr gefunden zu haben“, spricht Friebertshäuser auch auf den 2:1-Erfolg der Avdagic-Elf in der Vorwoche an. Dennoch gilt für die Eintracht verlieren verboten. „Wir wollen die drei Punkte mitnehmen und uns weiter oben festsetzen“, erklärt der ehemalige FCM-Verteidiger kämpferisch.

Die Ansetzungen des 10. Spieltags im Überblick. Alle Begegnungen werden zeitgleich um 14 Uhr angepfiffen.

SV Hötensleben - Eilslebener SV Sa 14:00

Bebertaler SV - GW Süplingen Sa 14:00

Gutensw./Kl. Amm. - BW Neuenhofe Sa 14:00

G. Kroppenstedt - FSV Barleben II Sa 14:00

Gr. Santersleben - E. Gröningen Sa 14:00

BW E. Wanzleben - TSV Hadmersleben Sa 14:00

GW Bregenstedt - GW Dahlenwarsl. Sa 14:00