Haldensleben l Der Anpfiff aller Spiele erfolgt um 14 Uhr. Zum Bördederby kommt es am Sonnabend in Oschersleben. Da empfängt der OSC den SV Seehausen. Die Tabellennachbarn wollen beide als Sieger vom Platz gehen, was für viel Spannung sorgen wird.

Große Probleme hat SVS-Coach Alexander Schröder allerdings beim Personal. Viele seiner Spieler werden aufgrund einer Grippe nicht spielen können, weswegen die Seehäuser mit einem sehr kleinen Kader anreisen werden. Dennoch kommen sie, laut Schröder, erholt aus der zweiwöchigen Spielpause und werden kämpfen. „Wir werden uns nicht verstecken und wollen auf jeden Fall punkten, dafür werden wir eine Mannschaft auf dem Feld haben, die das auch bewerkstelligen kann“, so Schröder.

Derby auf Augenhöhe

Schaut man auf die Statistik, mussten die Seehäuser in Oschersleben bislang immer eine Niederlage hinnehmen, das soll sich am Wochenende ändern. Mitzureden hat dabei allerdings auch der OSC, der mit drei Siegen und einem Unentschieden eine bislang durchwachsene Saison nachzuweisen hat. Grund dafür soll auch hier der recht kleine Kader sein, dennoch wollen sie den Seehäusern einen Sieg auf dem eigenen Fußballplatz nicht gönnen. „Ein Derby hat wie ein Pokal immer seine eigenen Gesetze. Da kann jeder jeden schlagen. Da kann keiner sagen, wer der Favorit ist. Wir werden jedenfalls alles geben, um die drei Punkte in Oschersleben zu behalten“, so OSC-Coach Thomas Klare.

Wulferstedt empfängt Winnigen

Nach kurzer Schwächephase ist die SG Germania Wulferstedt wieder auf der Erfolgsspur. Die Germanen empfangen den SSV Eintracht Winningen. Der SSV spielte als Aufsteiger bislang eine gute Saison, was ihm den fünften Tabellenplatz mit 14 Punkten auf dem Konto einbrachte. Die Wulferstedter hingegen wollen auf den Siegen der vergangenen beiden Spiele aufbauen und erwarten einen tiefstehenden Gegner, der durch schnelle Konter Tore holt. Das soll verhindert werden. „Das Ziel ist ganz klar ein Sieg, um wieder den Anschluss nach oben zu schaffen und den Aufwind weiter mitzunehmen“, so Wulferstedts-Trainer Stefan Mohr.

Auch in Mohrs Kader werden viele Spieler fehlen, doch ist er optimistisch, dass es für eine schlagkräftige Truppe reichen wird, zudem ist nach den Siegen die Stimmung im Team sehr gut.

HSC-Zweite in Thale zu Gast

Auch die Reserve aus Haldensleben will am Sonnabend mindestens einen Punkt mit nach Hause nehmen. Der HSC II U23 ist zu Gast beim SV Stahl Thale, der zurzeit auf dem vierten Tabellenplatz verweilt und nur drei Punkte von der Liga­spitze entfernt ist. Hier soll den Bördefußballern der Schwung vom Sieg gegen den OSC helfen. „Die Chance, dass wir das schaffen werden, sehe ich bei 50:50. Wenn wir nicht die erste Halbzeit so verschlafen wie im vergangenen Jahr, sollten wir das auch schaffen können. Zudem dürfen wir nicht zu viele Gegentore kassieren“, gibt HSC-Kapitän Johannes Krätzik als Marschroute vor.

Alle vier Bördevereine der Landesklasse, Staffel 3, sitzen in der Tabellenmitte direkt hintereinander, wobei der HSC II diese mit elf Punkten und dem sechsten Platz anführt.

Mit einem Sieg könnte sich der Verein in das obere Tabellendrittel vorkämpfen.