Seehausen l „Nach dem ersten Test und der Niederlage gegen die Kreisligamannschaft aus Niedersachsen wurden wir ja schon wie ein Absteiger behandelt und am Spiefeldrand kritisiert. Da war ich direkt sprachlos“, berichtet Seehausens Coach Patrick Horn, für den die Ergebnisse in dieser Phase keine große Bedeutung haben.

Ergebnisse noch ohne Bedeutung

Am Freitag siegte sein Team dann gegen den Landesliga-Aufsteiger aus Blankenburg mit 3:0 (Tore: Tom Gruhle, Niclas Müller und René Hasse) und am Montag im Reitersteinpokal gegen Wulferstedt (Bericht nebenstehend). „Aber das sind nur Testspiele, diese Ergebnisse kann man nicht so einordnen. Wir haben gut umgeschaltet und technisch und taktisch schön gespielt. Aber erst dann, wenn wir unter Druck in der Liga antreten, wird sich richtig zeigen, wo wir stehen“, versucht Horn die Euphorie, die einige junge Spieler und zum Teil das Umfeld nun schon wieder gepackt hat, zu bremsen.

Er erklärt deshalb auch noch einmal mit Nachdruck: „Unser Saisonziel ist der Nichtabstieg. Wir hatten einen großen personellen Umbruch in der Sommerpause. Ich glaube zwar, dass wir uns qualitativ nicht verschlechtert haben, aber in der Breite haben wir viel verloren.“

TSV Hadmersleben als Gradmesser

Die nächste Partie bestreiten die Seehäuser am Freitag, 18.30 Uhr, in Hornhausen mit dem Finale des Reitersteinpokals. „Ich vermute mal, dass unser Gegner der TSV Hadmersleben sein wird. Mit Spielern wie Hinz, Kittelmann, König oder Darius kann diese Mannschaft ein Landesklasse-Team immer stemmen. Das wird ein richtiger Gradmesser für uns“, ahnt Horn.