Haldensleben l „Aufgrund von zahlreichen Anfragen aus den Kreis- und Stadtfachverbänden sowie den Vereinen wurde die aktuelle Lage neu bewertet". Nach intensiven Beratungen sind sich alle Beteiligten Gremien einig, dass der Fußballverband Sachsen-Anhalt in seinem Zuständigkeitsbereich auch eine große Verantwortung für die Gesundheit der Spielerinnen, Spieler, Vereinsvertreter, Zuschauer und aller am Spiel beteiligten Personen hat. Oberste Priorität hat dabei die Verbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus zu verlangsamen und so mögliche Ansteckungsketten zu verhindern. Im Ergebnis hat das FSA-Präsidium auf Antrag der Abteilung Spielbetrieb des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt beschlossen, dass der gesamte Spielbetrieb im Verbandsgebiet ausgesetzt wird. Der Beschluss gilt für alle Spielklassen des Kreis- und Landesspielbetriebs, vom 12. März bis einschließlich 22. März. Am 23. März wird eine Neubewertung der Lage erfolgen“, heißt es in der Mitteilung.

Verständnis für die Entscheidung

KFV-Präsident Egon Genz unterstützt die Vorgehensweise: „Es ist ohne Frage die richtige Entscheidung und deckt sich mit meiner persönlichen Meinung.“ Auch HSC-Trainer Marco Wagner (HSC) begrüßt den Beschluss des FSA. „Es ist richtig, überhaupt keine Frage. Wir werden das Training heute absagen. Allerdings ergeben sich aus dieser Situation auch viele Fragen, die noch beantwortet werden müssen.“

Handball

Im Halbfinale des HVSA-Cups sollte der HSV Haldensleben am Freitag um 20 Uhr in der Ohrelandhalle den Sachsen-Anhalt-Ligisten TSG Calbe erwarten. Doch auch der Handballverband von Sachsen-Anhalt reagierte auf die Corona-Krise und sagte alle Spiele bis einschließlich 29. März ab. „Ich habe den Jungs freigestellt, ob sie weiter am Training teilnehmen möchten. Wir werden intern beratschlagen, wie wir die Situation weiter lösen“, sagte HSV-Coach Enrico Sonntag gestern. Seine Mannschaft führt momentan das Klassement der Verbandsliga an.