Oschersleben l Der Ummendorfer SV hat sich in Oschersleben durch einen 4:1 (0:0)-Erfolg gegen Germania Wulferstedt den Kreispokal gesichert. Zwei schnelle Tore nach der Pause brachten vor 555 Zuschauern im Jahnstadion die Entscheidung.

Ummendorf für Landespokal qualifiziert

Damit ist der alte und neue Kreispokalsieger aus Ummendorf für den Landespokal qualifiziert, während Germania Wulferstedt eine mehr als ordentliche Saison nicht krönen konnte.

Marco Wagner stellte seine Mannschaft in seinem letzten Spiel vor seinem Wechsel zum Haldensleber SC gut ein und die Ummendorfer in der ersten Halbzeit vor Probleme. Nach schleppendem Beginn beider Mannschaften und in einer Phase in der Standards dominierten, brachte eine direkte Ecke von Sebastian Stadler erste Torgefahr. USV-Keeper Sebastian Deumeland parierte zur nächsten Ecke. Diese fing der Torwart sicher ab und leitete mit einem weiten Abschlag den Gegenstoß ein.

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Wulferstedt bekommt Spiel in den Griff

Über Sommermeyer kam der Ball zu Eheleben, der aber verzog. Kurze Zeit später hielt Beisch stark gegen Florian Köhler, wieder nach einem ruhenden Ball. Doch Wulferstedt bekam die Partie besser in den Griff und hatte in der 29. Minute die große Chance zur Führung.

Robert Dreyer war auf der rechten Seite auf und davon, seinen kraftvollen Abschluss lenkte Deumeland aber noch sensationell an die Oberkante der Latte. „Wir können uns nicht beschweren, wenn Wulferstedt in dieser Phase in Führung geht. Sie waren besser im Spiel. Unsere Abstände haben nicht gepasst“, erklärte Chris Sacher nach der Partie.

Ummendorf macht das 2:0

Das und sicherlich einiges mehr sprach Ummendorfs Trainer in der Pause an. Und seine Mannschaft schien verstanden zu haben. Eine Flanke von der linken Seite köpfte Felix Krause ins lange Eck zur Führung ein, da war Marco Wagner noch nichtmal bei seiner Bank angekommen. Es war ein absoluter Wirkungstreffer für Wulferstedt. In der nächsten Angriffssequenz reihte sich Abwehrfehler an Abwehrfehler, Kai Heimrath nutzte am Ende die Verunsicherung aller und traf zwei Minuten später zum 2:0.

Die Germania reagierte, brachte binnen kurzer Zeit Max Stadler, Christian Schütze und Eric Mann. Doch keine Minute später nutzte Heimrath einen Torwartfehler zur Entscheidung. „Der Doppelschlag nach der Pause war natürlich super für uns. Ab da lief das Spiel, das spätestens mit dem dritten Treffer entschieden war, für uns“, so Sacher.

Ehrentreffer für Wulferstedt

Seine Mannschaft hatte in der Folge gegen konsternierte Wulferstedter noch eine ganze Anzahl hochkarätiger Möglichkeiten, doch nur der eingewechselte Dominik Keber traf noch für den USV (75.). Sieben Minuten vor dem Ende gelang Christian Schütze in seinem vorerst letzten Spiel für die Germania, er wechselt zum OSC, der Ehrentreffer.