Gröningen l Immer war am Ende ein Besserer da. Das zu ändern, war Ziel der Verantwortlichen ab 1973. Unter der neuen Leitung des erfahrenen, langjährigen Spielers Walter Althaus wurde nun eine junge, dennoch keineswegs unerfahrene Mannschaft aufgebaut. Ihm zur Seite stand Mannschaftsbetreuer Manfred „Toni“ Bähner.

Aufstiegssaison 1976

Bereitschaft und Qualität der Spieler waren einfach da. Auch ein systematisches, regelmäßiges Training brachte schliesslich 1974 den ersehnten Erfolg, den Aufstieg in die Bezirksklasse. Klassenerhalt hieß das Ziel, doch es kam viel besser. Zum Ende der Saison landete Traktor auf einem respektablen fünften Platz bei folgender Grundaufstellung: Wagner, Kissau, Kranhold, R. Eickmeier, F. Eickmeier, Hoffmann, Finke, Bollmann, L.Dobritz, Göcke, Bertram. Doch die nächste Saison 1975/76 sollte noch besser werden: Am Ende war man Tabellenführer, nahm an den Aufstiegsspielen zur Bezirksliga teil und konnte nach 3:2-Siegen gegen Lok Salzwedel, Post Magdeburg und Stahl Tangerhütte und einem 2:2-Unentschieden gegen Förderstedt nach zwanzig Jahren wieder in die Bezirksliga Magdeburg aufsteigen.

Das erste Bezirksligajahr konnte nach anfänglichen Unsicherheiten und einer erheblichen Leistungssteigerung in der Rückrunde noch auf Platz zehn beendet werden. Höhepunkte waren der 4:3-Auswärtserfolg beim späteren DDR-Ligaaufsteiger Chemie Schönebeck und der 3:0-Heimsieg vor 1000 Zuschauern gegen Motor/Vorwärts Oschersleben. Hinter Schönebeck landete Gröningen mit 7300 Zuschauern (487 pro Spiel) auf Platz zwei der Publikumsgunst.

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Es zeigte sich aber in den nächsten Spielzeiten, dass diese Bezirksliga für einen so relativ kleinen Verein gegen Gegner, die finanziell ganz anders ausgestattet waren, auf Dauer nicht zu halten war. 1979 stieg Traktor Gröningen nach drei Jahren Bezirksligafußball in die Bezirksklasse ab. Im Gedächtnis der vielen Fans bleiben es aber drei besondere Jahre.