Niederndodeleben l Dieser hält ein buntes Potpourri aus Spitzenspielen, richtungsweisenden Begegnungen im Kampf um den Ligaverbleib, ein spannendes Derby und weitere interessante Partien parat.

Niederndodeleben reist zum Spitzenspiel

Ist der TSV Niederndodeleben im Kampf um die Meisterschaft noch zu stoppen? Die Mannschaft um Trainer Jörg Müller ist seit acht Spielen in der Liga ungeschlagen, besitzt sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Grün-Weiß Dahlenwarsleben und hat noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Doch die positive Stimmung rund um den Spitzenreiter erhielt nach dem 0:0-Remis gegen Süplingen in der Liga einen weiteren kleinen Dämpfer unter der Woche. Durch eine 1:3-Niederlage im Kreispokal-Halbfinale, schied der TSV gegen den favorisierten Ummendorfer SV aus. „Wir wären gerne ins Finale gekommen, werden uns aber nun wieder auf die Liga konzentrieren“, zeigt sich TSV-Akteur Sascha Neumann zwar enttäuscht aber auch fokussiert.

Das nächste Punktspiel bestreitet der Ligaprimus beim Tabellenvierten Eintracht Gröningen. „Eine gute Mannschaft, die als Aufsteiger eine sehr gute Saison spielt“, lobt Neumann die Ergebnisse der Eintracht. Die Gröninger haben, nach einem Punkt aus drei Spielen, zwar schon deutlich bessere Phasen als in den vergangenen Wochen erlebt, doch unangenehm und gefährlich bleibt die Mannschaft von Tobias Friebertshäuser trotzdem. „Die kleinere Krise sollte uns eher warnen, da die Eintracht motiviert sein wird, die Serie zu beenden“, schätzt Neumann vom Ligaprimus ein.

Eintracht will die Trendwende

Vermutungen, die auch in den Aussagen von Eintracht-Trainer Friebertshäuser ihre Bestätigung finden. „Wir sind heiß auf das Spiel, wollen zeigen das wir auch das Zeug gehabt hätten, um die Meisterschaft mitzuspielen“, gibt sich der ehemalige FCM-Verteidiger angriffslustig. Dazu sah der Eintracht-Trainer im Spiel gegen den Eilslebener SV und in den Trainingseinheiten wieder positive Ansätze. „Wir haben gut trainiert, die Jungs sind gut drauf und wollen sich endlich mal wieder belohnen“, berichtet der Coach des Tabellenvierten. Ein Spitzenspiel mit Spannung, zumal der TSV mit einem Sieg einen weiteren direkten Konkurrenten um die Meisterschaft auf Abstand halten kann.

Derby in Hadmersleben

Eine prestigeträchtige Begegnung auf Augenhöhe wird beim TSV Hadmersleben erwartet, der Germania Kroppenstedt zum Derby empfängt. „Man braucht sich für solche Spiele nicht extra motivieren“, betont TSV-Teammanager Ronald Manegold. „Die Mannschaft, die ihre Stärken besser entfalten kann, wird auch erfolgreich sein“, ist sich der Funktionär der Hadmersleber sicher. Nach einem verpatzten Start in die Rückrunde konnte der aktuelle Tabellensechste zuletzt mit drei Siegen in Folge überzeugen. „Die Mannschaft hat endlich wieder ihr Potenzial ausgeschöpft“, freut sich Manegold über die erfolgreiche Trendwende.

Parkplatzsituation beim TSV beachten

Klammert man die deutliche 2:8-Niederlage gegen Blau-Weiß Neuenhofe aus, zeigten sich auch die Kroppenstedter in den vergangenen Spielen konstanter mit zehn Punkten aus fünf Spielen. Organisatorisch möchte der TSV Hadmersleben darauf hinweisen, dass auf Grund von Baumaßnahmen an der neuen Sporthalle, die Parkmöglichkeiten am Sportplatz beschränkt sind. Die Zufahrt zum Sportplatz wird nur für die Spieler und Offiziellen beider Teams möglich sein. Alle anderen Besucher sollten Parkmöglichkeiten innerhalb der Stadt nutzen, die es in der Salzstraße und in der Straße an der Bleichstelle entlang des alten Eingangs von der Straße „Vor dem Magdeburger Tor“ gibt. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit 1:1-remis.

Neuenhofe empfängt Eilslebener SV

Auf eine schwierige Begegnung stellt sich der Tabellen­dritte Blau-Weiß Neuenhofe im Heimspiel gegen den Eilslebener SV ein. „Ich erwarte eine enge Partie, bei der die Tagesform entscheidend sein wird“, so Neuenhofe-Trainer Kevin Pooth vorausschauend. Mit Blick auf die taktische Ausrichtung möchte der Blau-Weiß Trainer die Offensivstärke der Gäste unterbinden. „Besonders im Umschaltspiel ist Eilsleben gefährlich, da sie über schnelle Außenspieler verfügen“, hat der Trainer des amtierenden Kreismeisters eine Stärke des Gegner ausgemacht.

Dennoch dürfte seine Elf nach 15 Toren aus zwei Spielen mit breiter Brust in die Partie gehen. „Wenn wir unsere Leistung abrufen können, dann wird es für jeden Gegner schwer“, kommentiert Pooth die deutlichen Siege. Im Hinspiel gewann der aktuelle Tabellensiebente gegen Neuenhofe knapp mit 1:0.

Flechtingen fordert Wanzleben

Ein richtungsweisendes Spiel im Kampf um den Ligaverbleib bestreitet Blau-Weiß Wanzleben beim Flechtinger SV. Verlieren verboten heißt es für den abstiegsbedrohten Landeskasse-Absteiger, will man den Tabellenvorletzten auf Abstand halten. Nur gut für die Wanzleber, dass die nackten Zahlen für die Mannschaft sprechen. Betrachtet man die Bilanz, entschieden die Blau-Weißen die vergangenen sechs Spiele allesamt für sich.

Weniger gut ist derweil die personelle Lage der Elf von Michael Feldheim. „Diese Situation macht das Unterfangen nicht leicht, wir können nur mit großem Willen überzeugen“, appelliert der Wanzleber Coach an die Moral seiner Mannschaft. Indes geht Feldheim davon aus, dass die Spannung im Abstiegskampf bis zum Saisonende anhalten wird. „Wir dürfen uns nicht ausruhen“, betont der Cheftrainer energisch. Alle Partien werden, wie gewohnt, um 15 Uhr angepfiffen. Die Ansetzungen im Überblick:

Ansetzungen im Überblicj

Gutensw./Kl. Amm. - GW Dahlenwarsleben

Flechtinger SV - BW E. Wanzleben

GW Süplingen - Harbker SV

E. Gröningen - TSV Niederndodeleben

BW Neuenhofe - Eilslebener SV

FSV Barleben II - Gr. Santersleben

TSV Hadmersleben - G. Kroppenstedt