Wulferstedt l Die Chancen für die Umsetzung dieser stehen gut. Selbstbewusst und stolz schaut Chef-Coach Stefan Mohr auf die vergangene Saison zurück, auf das was sein Team und er erreicht haben.

Mannschaft stabilisiert sich

In der Rückrunde legte Trainer Andre Linzert aus privaten Gründen sein Amt nieder, so dass Mohr, der bis dahin Co-Trainer war, ran musste, um die Mannschaft weiter durch den Ligaalltag zu bringen. Das gelang und sicherte dem Verein den vierten Tabellenplatz. „Da ich das Team und auch die Strategien kannte, war es möglich direkt an den Leistungen anzuknüpfen“, erinnert sich Mohr.

Auch die aktuelle Saison soll erfolgreich bestritten werden, mit dem Ziel, im oberen Tabellendrittel zu landen. Dafür hat sich die Germania mit für den Verein bekannten Gesichtern verstärkt. So wurden Christian Schütze vom Oscherslebener SC und Till Breitenbach vom SV Blau-Weiß Schwanebeck verpflichtet, ebenso wie Steve Elle, der vom SV Quedlinburg dazu gestoßen ist. Mohr sieht darin für das Team einen Vorteil: „Alle drei Spieler verfügen über Erfahrung in der Spielklasse und können unser Team sofort verstärken.“

Bereits zum Ende der vergangenen Saison nahmen die Wulferstedter Bodo Krenz als neuen Co-Trainer unter Vertrag. Dieser soll Mohr bei seinen Aufgaben unterstützen.

Hoppe einziger Abgang

Als einziger Abgang ist Lukas Hoppe vermerkt, der zu Groß Santersleben gewechselt ist. Sebastian Stadler und Fabian Dilge werden aus privaten Gründen etwas kürzer treten und nicht mehr bei jedem Spiel zur Verfügung stehen, aber dem Verein treu bleiben.

Der Fokus bei der Trainingsarbeit liegt auch weiterhin auf den konditionellen Grundlagen und auf der Taktik. Aber auch die Torabschlüsse sollen trainiert werden, damit sich die Punkteausbeute erhöht. Bei den ersten Testspielen gingen die Wulferstedter zweimal als Sieger vom Platz. Gegen die beiden Verbandsligisten Haldensleber SC und SV Fortuna Magdeburg unterlagen sie mit 1:7 und 5:1. Das zeigte, welche Stellschrauben noch gedreht werden müssen.

Ein Highlight war für den Coach das Trainingslager in Havelberg: „Hier haben wir im sportlichen Bereich weiter an uns gearbeitet, aber vor allem das Teambuilding gefördert. Der großartige Teamgeist hat die Mannschaft in der Vergangenheit immer ausgezeichnet und soll es auch in der kommenden Saison tun.“

Das Thema Pokal ist für die Mohr-Elf immer wieder aktuell: „Da wollen wir in der kommenden Spielzeit angreifen und endlich mal wieder was mitnehmen.“ Außerdem soll Wulferstedt auch weiterhin der Verein mit den meisten Zuschauern in der Landesklasse bleiben.

Frühes Derby

Für Mohr ist die Liga relativ ausgeglichen und er sieht nach wie vor den SV Stahl Thale und den SV Eintracht Osterwieck als Meisterschaftskandidaten. Zudem freut er sich auf die Derbys, die anstehen. Am 23. August tritt die Germania in Oschersleben an, was auf großes Interesse stoßen wird. Ebenso wie die Woche drauf, wenn Wulferstedt zu Hause den Aufstiegsfavoriten Thale empfängt.