Oschersleben l  In diesem Spitzenduell Erster gegen Zweiter der Tabelle gab es aber keinen Sieger. Mit dem Endstand von 29:29 wurden die Punkte geteilt. Für die Handball-Fans war es eine sehenswerte Partie. Von Anfang an begegneten sich die Kontrahentinnen auf Augenhöhe. Janice Kallweit legte für den SV Lok in der ersten Minute zum 1:0 vor. Die Gäste antworteten zwei Mal mit Anne Walther zum 1:2 (3. Minute). In der Folge wechselte die Führung ständig. Dabei schaffte es jedoch kein Team, sich einen größeren Vorsprung zu erarbeiten.

Viel Tempo vor der Halbzeit

Mitte der ersten Halbzeit nahm das Spiel Fahrt auf und die Tore fielen auf beiden Seiten. Wenig später hatten die Gäste leichte Vorteile, sie führten mit 10:14 (27.). Die letzten Minuten bis zur Pause gehörten der Lok-Sieben. Durch konzentriertes Abwehrspiel und schnelles Umschalten erkämpfte sie den 16:16-Halbzeitstand.

Das Spiel bleibt eng

Auch die zweite Hälfte begann mit dem Führungstreffer durch Janice Kallweit zum 17:16 für die Gastgeberinnen. Es blieb jetzt ein enges Spiel, Lok legte vor und Ilsenburg glich aus. Die Partie war bis zum Schluss ein offener Schlagabtausch. Beide Teams kämpften mit großem Einsatzwillen. Die Schlussminute war an Dramatik nicht zu überbieten. Beim Stand von 28:28 nahm Lok-Trainer Thomas Timner 45 Sekunden vor Spielende die Auszeit. Danach gab es das Führungstor durch Lara Ziemann zum 29:28 für die Oschersleberinnen. Gäste-Coach Uwe Schmegner unterbrach sieben Sekunden vor Abpfiff mit seiner Auszeit noch einmal das Spiel. Der letzte Angriff der Gäste aus dem Harz konnte dann nur noch regelwidrig gestoppt werden. So gab es praktisch mit der Schlusssirene einen Strafwurf, der von Anne Greife zum 29:29-Unentschieden genutzt wurde.

Statistik

SV Lok: Lessmann – Fichtner 2 (Tore), Kallweit (5), Hoffmann (9), Ziemann (2), Preßler, Lanzki, Tarrach, Keck (1), Mann (10)

Siebenmeter: 3/2;

Zeitstrafen: 2