Langenweddingen l Die personelle Situation machte sich auch gleich zu Beginn der Partie beim SVL bemerkbar. „Wir hatten keinen gelernten Linksaußen zur Verfügung und nur eine Wechseloption für den Rückraum. Das machte es uns wirklich schwer ins Spiel zu finden“, analysierte SVL-Co-Trainer Sven Michael.

Ohne größere Probleme setzten sich die Gäste ab bis schließlich Michael in der neunten Minute bei einem Rückstand von 3:7 die erste Auszeit nahm. Das schien gefruchtet zu haben, denn als es weiter ging war die Heimsieben wie ausgewechselt. So schafften sie es bis zur 24. Minute den Torstand auszugleichen (11:11). Kurz vor dem Pausenpfiff gelang sogar durch Yannik Rossbach (27. Minute) die 13:12-Führung für den Gastgeber.

Möglichkeiten bleiben ungenutzt

In der zweiten Hälfte dann das gleiche Bild wie schon in der ersten Halbzeit. Zu viele Möglichkeiten blieben ungenutzt und kleine Fehler kosteten die Führung, doch blieb der SVL den Gästen auf der Spur. Bis die Seehäuser sich schließlich in der 48. Minute mit zwei Toren (20:22) absetzten und diesen Abstand bis zur 50. Minute beibehielten. Nach einer weiteren Auszeit der Langenweddinger gelang es abermals das Rad zu drehen und an den Gästen wieder vorbeizuziehen und die Partie mit 27:25 erfolgreich zu beenden.

„Das waren glückliche zwei Punkte für uns. Dadurch haben wir uns im oberen Drittel der Tabelle festsetzen können, was uns natürlich sehr freute“, so Michael. Am kommenden Wochenende geht es dann nach Osterburg. Laut Trainer können die Langenweddinger die Partie, Dank des Sieges gegen die SG Seehausen und des Unentschieden der HSG beim HSV Haldensleben, gelassen angehen.

SV Langenweddingen: Strauß, Lewin (11, 3/3), Rossbach (1), Ebel (1), Oeltze (2), Michael, Wohlfromm (5), Bethge (3), Marek (1), Lindert (2), Böhm, Schmelzer (1)