Langenweddingen l Nicht an der Stärke des Gegners, sondern an der eigenen Schwäche hat es gelegen, dass Langenweddingens Handballer ihr Heimspiel gegen den HV Lok Stendal am Samstag 20:24 (8:14) verloren.

„Die Niederlage war selbst geschaffenes Leid. Zur ersten Halbzeit kann ich wenig Positives sagen, wir können uns noch beim Torhüter bedanken, dass der Rückstand nur bei sechs Toren lag“, zog der enttäuschte SVL-Coach Tobias Deutscher Fazit.

SVL wirkt orientierungslos

Konkret waren die Sülzetaler vor allem in der Offensive schwach, freie Bälle wurden verworfen, in anderen Situationen wurde nicht gewartet, bis sich eine gute Situation für einen Abschluss ergab, sondern aus unmöglichen Lagen geworfen. Insgesamt fehlten die guten Ideen. Da zudem durch Fehlabspiele der Gegner noch zu Kontern eingeladen wurde, war der Pausenstand nur folgerichtig.

Nach dem Seitenwechsel besserte sich das Langenweddinger Spiel deutlich, und mit dem 15:15 in der 43. Minute war der Ausgleich geschafft. Beim 17:16 (45.) und 18:17 (49.) führten die Gastgeber sogar. „Die Führung kam zu früh. Wir hatten dann wieder drei, vier unkonzentrierte Angriffe, schließen zweimal unglücklich aus dem Rückraum und einmal über Außen ab. Das nutzt Stendal gut aus und geht auf zwei, drei Tore wieder weg“, ärgerte sich Deutscher. In der Schlussphase lösten die SVL-Handballer den Torhüter auf, doch mehr als Ergebniskosmetik gelang dadurch nicht.

Statistik

SV Langenweddingen: Lewin (4 Tore), Rossbach, Ebel, Kirsten (3), M. Oeltze (5), Michael, Wohlfromm (2), Strauß, Meyer, Oertel, Marek, Lindert (2), Feller, Schmelzer (4)

Siebenmeter: SVL 1/5; Lok 4/5