Klein Oschersleben l In der ersten Halbzeit zeigten beide Mannschaften keinen guten Handball. Im Angriff wurde zu wenig zusammengespielt, Einzelaktionen prägten das Spiel.

Die ersten zwei Tore für die Heimsieben erzielte Rechtsaußen Valentin Oschim. Dann dauerte es sechs Minuten, bevor Ronny Suttner mit einem verwandelten Strafwurf auf 3:4 verkürzte (11. Minute). Das Angriffsspiel des LSV blieb aber weiterhin blass und es fielen wenig Tore. Auch vom Siebenmeterpunkt gab es keinen Erfolg. Erst nachdem im Angriff Chris Langenbeck an den Kreis gestellt wurde, kam der Gastgeber besser ins Spiel. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit konnte er gute Anspiele in zwei Tore verwandeln. Mit 9:7 wurden die Seiten gewechselt.

Trotz Überzahl gelingt kein Tor

Auch den zweiten Durchgang begannen die LSV-Mannen nervös. Trotz Überzahl gelang kein Tor. Technische und Abspielfehler des Gegners verhalfen den Biederitzern dazu, wieder auszugleichen (10:10, 36. Minute). Nach einer doppelten Zeitstrafe gegen einen Spieler aus Biederitz in der 39. Minute begann der LSV konzentrierter zu spielen. Die Abwehr um Dennis Pohl wurde stabiler und Mathias Engelhardt im Tor zeigte starke Reflexe. Vier klare Chancen entschärfte er in sieben Minuten.

Auch im Angriff zeigten die Klein Oschersleber jetzt schnelles und erfolgreiches Spiel. Die Achse Rückraum – Kreis funktionierte gut, aber auch die zweite Welle wurde stark ausgespielt. So enteilten Hohlfelder & Co. dem Gegner. In der 56. Minute sorgte Dennis Pohl mit einem gekonnten Heber für einen Sechs-Tore-Vorsprung. Die Entscheidung war gefallen und damit ein wichtiger Sieg gegen Abstieg eingefahren.

SV Langenweddingen: Oschim (3 Tore), Bloch (1), C. Langenbeck (7), Kopper, Hohlfelder (4), Ruß, Dedecke (2), Ehelebe, Pohl (2), Engelhardt, Thiel (1), F. Langenbeck (1), Suttner (5)