Oschersleben l Der Motorsport Club Oschersleben e.V. im ADAC hat auf einer der spektakulärsten Offroadrennstrecken Deutschlands, der Rennstrecke „An den Sieben Bergen“, den zweiten Lauf zum Norddeutschen ADAC Autocross Cup (NAX Cup) veranstaltet.

Sieben Oschersleber am Start

Unter den 115 Startern waren mit Julian Ulbrich, Patrick Röthe, Maik Träger, Luca Kampik, Yves Fabian, Matthias Gaudszuhn und Ronny Emme sieben Oschersleber am Start, die um begehrte Punkte und Pokale im NAX Cup kämpften.

Julian Ulbrich und Patrick Röthe starten in die diesem Jahr in der Klasse 1 (Serientourenwagen bis 1400 ccm). Beide zeigten im Zeittraining, dass sie mit zu den Schnellsten ihrer Klasse gehören. Sie lieferten sich im ersten Vorlauf einen verbissenen Zweikampf. Im zweiten Vorlauf musste Röthe sein Fahrzeug dann mit technischem Defekt abstellen.

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Opel Tigra hat technischen Defekt

Ulbrich mischte weiter im Rennen um die Spitze mit, bis er im Finallauf seinen Opel Tigra ebenfalls mit technischem Defekt abstellen musste. Maik Träger ging mit seinem Opel Corsa in der Klasse 3 (Serientourenwagen über 1800 ccm) an den Start. Konstant gute Rennen bescherten dem Oschersleber am Ende des Rennwochenendes einen respektablen zweiten Platz.

In der Klasse 6 (Spezialtourenwagen über 1800 ccm) werden die Oschersleber Vereinsfarben in diesem Jahr von Luca Kampik, Yves Fabian und Matthias Gaudszuhn vertreten.

Platz zwei im Finallauf

Luca Kampik wechselte in diesem Jahr aus der Jugendklasse auf den Audi Sport Quattro seines Vaters Frank Herholt. Mit den Erfahrungen aus der Jugendklasse konnte Kampik von Beginn an das Tempo der Spitze mitgehen. Mit Platz zwei im Finallauf bescherte er seinem Team eine große Freude und stellte sein Können unter Beweis.

Trotz der heißen Temperaturen während des gesamten Wochenendes startete der junge Oschersleber zu Trainingszwecken ebenfalls in der Klasse 12 (Supertourenwagen). Hier belegte er am Ende einen guten vierten Platz. Es gewann der Oschersleber Andreas Kratzat mit seinem schnellen Mazda. Matthias Gaudszuhn war zu Beginn des Wochenendes ebenfalls sehr schnell unterwegs. Eine Strafversetzung und ein Reifenschaden im Finallauf brachten jedoch nur einen Platz im Mittelfeld.

Yves Fabian wollte an die guten Ergebnisse des ersten Saisonrennens anknüpfen. Bei einem schweren Unfall wurde der Subaru Impreza allerdings sehr stark beschädigt. Es bleibt abzuwarten, ob Fabian den Kampf um Meisterschaftspunkte in diesem Jahr noch einmal aufnehmen kann. Ronny Emme startete in der Klasse 8 (Spezialtourenwagen bis 2000 ccm, 2 WD) und konnte hin und wieder seine Schnelligkeit unter Beweis stellen. Jedoch musste auch er am Ende mit technischem Defekt aufgeben.

Dank an die Helfer

Für den MSC Oschersleben war es wieder eine sehr erfolgreiche Autocrossveranstaltung, die jedoch ohne den Einsatz der vielen freiwilligen Helfer nicht möglich gewesen wäre. „Besonderer Dank für die Unterstützung bei dieser Veranstaltung gilt dem Rennarzt Dr. Junge, den Rettungssanitätern, der Freiwilligen Feuerwehr Beckendorf, der Motorsport Arena Oschersleben, dem Landmaschinenvertrieb Altenweddingen, der Agravis Niederlassung Oschersleben, den Jungs und Mädels von Partizan Warsleben für das Catering, den Schlepperfahrern mit ihren Fahrzeugen sowie allen aktiven Helfern an der Strecke“, so Martin Nehrig vom MSC Oschersleben.