Oschersleben l In der GT4 Klasse des Porsche Super Sports Cup ging Lokalmatador Dominique Schaak an den Start. Vor heimischer Kulisse gab der 27-jährige Wellener seinen ersten Gastauftritt im Porsche Cayman GT4 auf heimischen Boden. 2016 konnte Dominique Schaak in der damaligen DTC-Series (Deutscher Tourenwagen Cup) seinen letzten Heimsieg einfahren. Am Samstag stellte am Vormittag das Wetter die Porsche-Piloten vor eine schwere Aufgabe. Wechselnde Bedingungen von regnerisch zu trocken ließen keine Möglichkeit, konstante Runden abzuspulen. Im Qualifying blieb es jedoch trocken und Schaak ging von Startplatz sechs in der GT4 Klasse in das erste von zwei Rennen an diesem Wochenende.

Platz fünf im ersten Rennen

Und es wurde ein verrücktes erstes Rennen im Porsche Super Sports Cup. Nach dem Start sortierte sich das Feld schnell ein, doch in Runde drei folgte ein heftiger Unfall, der zu einer Safety Car Phase führte. Diese dauerte ganze 18 Minuten, so dass den Piloten am Ende nur noch zwei Rennrunden blieben. Schaak setzte noch einmal einen Angriff, doch konnte auf Grund der geringen Rennzeit lediglich Platz fünf inne halten.

„Es war sehr schade, ich verlor am Anfang ein bisschen den Anschluss, da ich einem Konkurrenten, der von der Strecke abkam, ausweichen musste. Anschließend folgte eine lange Safety Car Phase, da viele Trümmerteile auf der Strecke lagen. In den letzten zwei Runden versuchte ich nochmal einen Angriff zu starten, aber leider kam dann schon die Zielflagge. So ist Motorsport nun einmal“, erklärt Schaak das erste Rennen aus seiner Sicht.

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Platz drei im zweiten Lauf

Im zweiten Rennen am Sonntag sollte es für den Lokalmatadoren besser laufen. Schaak erwischte einen guten Start und machte eine Position gut. In Runde drei setzte er seinen Vordermann unter Druck, dieser machte einen Fehler am Ausgang der bekannten dreifach links Kurve in der Motorsport Arena. Diesen Fehler nutzte Dominique Schaak aus, um sich auf Rang drei zu setzen. Anschließend folgte eine erneute Safety Car Phase und das Feld rückte zur Endphase des Rennens wieder zusammen. Nach dem Restart musste sich der Lokalmatador heftigen Attacken eines Konkurrenten zur Wehr setzen. Doch Schaak verteidigte hart aber fair und feierte mit Rang drei einen Podiumsplatz bei seinen Heimrennen und Gastauftritt im Porsche Super Sports Cup.

„Das zweite Rennen hat mir viel Spaß gemacht. Ich konnte mich zum Ende verteidigen und den dritten Platz knapp übers Ziel retten. Es war ein schönes Wochenende. Ich sitze in diesem Jahr nicht oft im Cockpit, daher ist Platz 3 ein versöhnlicher Abschluss.

Ich möchte mich natürlich bei meinen zahlreichen Gästen, Sponsoren, Freunden und meiner Familie für die Unterstützung an der Rennstrecke bedanken. Und nicht zu vergessen auch bei meinem Team von Teichmann Racing für den tollen Job und das super Wochenende“, erklärt Schaak abschließend.