Gröningen l Nachdem sich die Sportler aus Osterweddingen und Gröningen in letzter Zeit näher kennengelernt hatten, kam es zur Erstauflage der Radtour in den Harz mit Start und Ziel in Gröningen am vergangenen Sonntag. Der RSV organisierte alles in gewohnter Manier. Etwa 100 Starter, vom Kindesalter bis weit in den Seniorenbereich hinein, wurden vom RSV-Chef Siegfried Kindler um 9 Uhr auf den Weg geschickt. Sie kamen aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Sachsen und nahmen die vier verschieden langen Strecken von 65 bis 145 Kilometer in Angriff.

Bei Radtourenfahrten werden keine Zeiten genommen, aber für ambitionierte Fahrer mit Wertungskarte gibt es Punkte. Spätestens an der Verpflegungs- und Kontrollstelle in Thale musste sich jeder für eine Streckenlänge entscheiden. Die Eintracht-Sportler waren überwiegend auf der 65-Kilometer-Distanz über Wegeleben-Ditfurt-Quedlinburg-Thale-Westerhausen und Harsleben unterwegs. Aber Steffen Herrmann (91 km) und Martin Huchel (145 km) wagten sich in die Harzer Berge zum Hexentanzplatz und zur Rosstrappe. Nach dem Zieleinlauf bot die Sportplatzterrasse einen erholsamen Ort für Entspannung und Kräftigung am Ausschank und Buffet.

Dafür sorgten Jutta Stephanik, Doris Meister und Ines Hohlbaum. Die Gröninger stellten zum wiederholten Mal mit zehn Teilnehmern die teilnahmestärkste Mannschaft vor dem RC Lostau (7 Teilnehmer) und dem Eisleber SC (7 Teilnehmer) und freuten sich über einen weiteren Pokal für einen Platz im Sportlerheim. Es war eine rundum gelungene Radsportveranstaltung, die es so in Gröningen noch nicht gegeben hat. Den professionell tätigen Osterweddinger Organisatoren merkte man ihre Routine an. Kurz nach dem Ende war die gesamte Streckenbeschilderung schon wieder abgehängt. Jeder wusste was er zu tun hatte. Es hat vielen gefallen, die sich schon aufs nächste Jahr freuen.

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