Altenweddingen l Einen gelungenen Einstand zur Wiedereröffnung der Sporthalle Am Bahrendorfer Weg, die nach monatelangen und aufwändigen Sanierungsarbeiten den Altenweddinger Tischtennissportlern wieder als Heimspielstätte zur Verfügung steht, feierte der SV Altenweddingen am vergangenen Sonnabend. Der ersten Mannschaft blieb es vorbehalten, die erste Partie in der zu einem kleinen Schmuckkästchen gewordenen Halle zu absolvieren.

Aufsteiger-Duell verläuft spannungsgeladen

Gegner der Blau-Gelben war der Tabellenzwölfte VSG Kugelberg Weißenfels. Die sanierte Halle und die tolle Unterstützung durch die Zuschauer waren für die Sülzetaler Motivation genug, um den Gästen in einer packenden Partie am Ende den Schneid abzukaufen und einen wichtigen 7:5-Erfolg einzufahren. Wie wertvoll dieser Doppelpunktgewinn für die Gastgeber ist, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass sich die Blau-Gelben trotz des Fehlens ihrer beiden besten Akteure zu solch einer Energieleistung aufraffen konnten.

Zu Beginn der Begegnung wurden die Punkte im oberen Paarkreuz geteilt. Christian Wallborn erspielte die 1:0-Führung für die Altenweddinger durch ein knappes 11:9 im fünften Satz gegen Knobloch. Kreisel besiegte anschließend Dennis Becker in vier Sätzen und glich für die Weißenfelser zum 1:1 aus.

Belger, Ketzel und Guhl punkten

Im mittleren Paarkreuz mussten Christopher Belger und Mel Fynn Ketzel gegen Matthias bzw. Johannes Fekl, die beide heftigen Widerstand leisteten, über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen, ehe sie sich jeweils im Entscheidungssatz mit 11:7 durchsetzten und die Gastgeber mit 3:1 in Front brachten.

Danny Guhl (3:1 –Merten) erhöhte danach im unteren Paarkreuz sogar auf 4:1 und vergrößerte den Vorsprung der Blau-Gelben auf drei Punkte. Hart umkämpft war das letzte Duell in Runde eins, als Mathias Pingel dem Weißenfelser Funke im fünften Satz mit 9:11 unterlag. Somit gingen die Sülzetaler mit einer 4:2-Führung in die zweite Einzelrunde.

Gäste drehen die Begegnung

Hier hatten die in Bestbesetzung angetretenen Saalestädter ihre stärkste Phase und übernahmen nach drei Siegen in Folge von Kreisel (3:0 –Wallborn), Knobloch (3:1 –Becker) und J. Fekl (3:1 –Belger) beim Stand von 5:4 nun selbst die Führung. Da Ketzel im nächsten Spiel gegen M. Fekl schon mit 0:2 Sätzen zurücklag, drohte den Blau-Gelben sogar ein 4:6-Rückstand. Doch der vor der Saison vom Oscherslebener SC zum SVA gewechselt 18-jährige Youngster zeigte enormen Kampfgeist. Er kam in den folgenden beiden Sätzen immer besser zurecht und schaffte zunächst den 2:2-Satzausgleich.

Ketzel-Einzel bringt Wende

Im entscheidenden fünften Durchgang hatte Ketzel, der an diesem Tag zum besten Spieler seines Teams avancierte, seinen Gegner fest im Griff und gewann klar mit 11:3. Mit diesem Sieg zum 5:5-Ausgleich stellte Ketzel die Weichen für den Sieg. Er war das Signal für Guhl und Pingel in den letzten beiden Einzeln noch einmal alles in die Waagschale zu werfen, um die zwei Punkte in der Börde zu behalten. Beide Akteure lösten ihre Aufgabe mit Bravour. Sowohl Guhl (3:1 –Funke) als auch Pingel (3:0 –Merten) bezwangen ihre Kontrahenten deutlich und sicherten somit den Altenweddingern im Endspurt den 7:5-Sieg.

Durch diesen dritten Heimsieg nacheinander mit exakt diesem Ergebnis klettern die Sülzetaler in der Tabelle bis auf Rang sieben.

Statistik

SVA: Wallborn (1), Becker, Belger (1), Ketzel (2), Guhl (Ers. 2), Ma. Pingel (Ers. 1).