In der Fußball-Verbandsliga bestreitet der 1. FC Lok Stendal am morgigen Sonnabend sein drittes Punktspiel der Saison 2013/14. Nach der Partie bei Edelweiß Arnstedt (2:3-Niederlage) wird erneut auswärts angetreten. Gegner ist der 1. FC Bitterfeld/Wolfen.

Stendal l Gespielt wird im Wolfener Jahn-Stadion. Das ist zweifellos eine Sportstätte mit großer Fußballtradition, denn der Verein Grün-Weiß Wolfen war vor seiner Insolvenz vor etwa zwei Jahren eine dauerhafte Institution in der Verbandsliga von Sachsen-Anhalt.

Die neue Mannschaft, ein Zusammenschluss zum 1. FC Bitterfeld/Wolfen, hat sich als Aufsteiger in den ersten beiden Partien dieser Saison zwei Niederlagen eingehandelt und steht mit 0:4 Treffern am Schluss des Verbandsliga-Klassements.

Natürlich streben die Altmärker, die ebenfalls zweimal verloren haben, an, dass der Kontrahent auch weiterhin keinen Treffer zu seinen Gunsten verbuchen kann.

"Wir müssen generell in der Defensive besser werden. In zwei Spielen haben wir insgesamt fünf Gegentreffer eingesteckt. Das ist natürlich entschieden zu viel", spricht Lok-Trainer Sven Körner eine bisherige Schwäche seiner Elf an.

Da ist es gut, dass der etatmäßige Mannschaftskapitän Martin Gebauer nach Absolvierung einer Weiterbildung wieder mitspielen kann. Dagegen wird Körner wohl auf Vincent Kühn, der erneut umgeknickt ist, verzichten müssen. Auch hinter dem Namen des angeschlagenen Keepers André Ronneburg steht noch ein Fragezeichen.

Wiederum positiv: Der junge Robin Kozik darf nach recht schneller Genesung in der kommenden Woche wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Lok wartet immer noch auf die Spielgenehmigung für den Bulgaren Hari Karaterzyan, und das bereits seit drei Wochen. Der bulgarische Verband ist da in der Pflicht, hat sie bislang jedoch noch nicht erfüllt.