Das Weihnachtsturnier der F-Junioren vom 1. FC Lok Stendal hat mit Borussia Genthin einen würdigen Sieger gefunden. Das Finale gegen den 1. FC Magdeburg war an Spannung nicht zu überbieten.

Stendal l Gastgeber Lok Stendal holte sich den dritten Rang durch ein 3:2 über den BSC Rathenow. Zuvor war das Berg-Team im Halbfinale am späteren Sieger vom Neunmeterpunkt gescheitert.

In den Gruppenspielen taten sich zunächst größere Unterschiede auf. Gleich zum Auftakt der Gruppe A wurde Tangerhütte vom 1. FC Magdeburg mit 12:0 überrollt. Lok Stendal I besiegte Gardelegen mit 3:0. Die Westaltmärker verloren anschließend gegen den FCM mit 1:4 und schieden damit aus. Genauso wie Tangerhütte, das gegen Lok I 0:7 unterlag. Im Spiel um den Gruppensieg lieferten sich Magdeburg und Stendal ein spannendes Match. Moritz Berg brachte Lok in Front. Dann drehte Magdeburg das Spiel zum 2:1. Erneut glich Moritz Berg zum 2:2 aus. Das Remis reichte dem FCM zum Gruppensieg. Stendal zog als Zweiter ins Halbfinale ein.

Die Staffel B wurde von Genthin beherrscht. Die Kicker aus dem Jerichower Land gewannen alle drei Begegnungen. Zweiter Halbfinalist wurde der BSC Rathenow. Nach der Niederlage zum Auftakt gegen Genthin wies der BSC die Ostaltmärker von Schönhausen/Klietz und Lok Stendal II in die Schranken. Schönhausen/Klietz wurde Gruppendritter, spielte 1:1 gegen Lok II.

Die Halbfinals erwiesen sich als äußerst enge Spiele. Zunächst gewann Magdeburg hauchdünn 1:0 gegen Rathenow. Im zweiten Vorschlussrundenmatch ging Genthin gegen Stendal zunächst 1:0 in Front. Marvin Berg sorgte schließlich für den Ausgleich, so dass ein Neunmeterschießen her musste. Hier hatte Genthin die besseren Nerven.

Im Spiel um Platz drei gegen Rathenow gingen die Hausherren schnell 2:0 in Front. Rathenow hielt das Match spannend und verkürzte. Felix Müller sorgte mit dem 3:1 für die Entscheidung, bevor der BSC sieben Sekunden vor Abpfiff doch noch Kosmetik betrieb. Das Finale war ein echter Hingucker. Magdeburg ging durch Drilon Halilaj in Führung. Drei Minuten vor Abpfiff glich Justin Volkmer, der zusammen mit Moritz Berg bester Spieler wurde, aus. Als 50 Sekunden vor Ultimo Tim Gerstel Magdeburg erneut in Front schoss, schien der Pokal vergeben. Acht Sekunden zeigte der Zähler noch, da machte Luca Döbbelin das 2:2. Im Neunmeterschießen machte Genthin den Sack zu und siegte 4:2.

Moritz Berg (Lok Stendal) wurde auch erfolgreichster Schütze mit acht Toren. Die Ehrung zum besten Torwart erhielt Maurice Wolf (Genthin).

   

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