Osterburg l Zum 16. Mal ist von der Landessportschule in Osterburg aus der Duathlon-Wettbewerb namens „Schlammschlacht“ ausgetragen worden.

Drei verschiedene Wettbewerbe

Durch den Veranstalter, die Triathlonfüchse Osterburg, waren drei verschiedene Wettbewerbe im Duathlon angeboten worden. Duathlon deshalb, weil zum Wechsel vom Winter zum Frühjahr die zu einem vollständigen Triathlon gehörende Sportart Schwimmen, und zwar im Freien, natürlich nicht absolviert werden kann.

Laufen und Rad fahren bleiben übrig. Die allein können, wenn richtig verschärfte Wettkampfbedingungen vorherrschen, schon eine anspruchsvolle Angelegenheit werden.

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Etliche Höhenmeter überwinden

Das war auch in diesem Jahr bei der Schlammschacht der Fall. Im Hauptwettkampf mussten zum Beispiel insgesamt etliche Höhenmeter (in einer Runde etwa 200) auf schwierigem Terrain „gebolzt“ werden. Da waren zunächst 5 Kilometer zu laufen, anschließend 25 Kilometer Rad zu fahren und danach noch einmal 5 Kilometer zu laufen.

Am besten damit zurecht kam der für Lokomotive Aschersleben startende Maik Iwanow, der nach insgesamt 1:46,09 Stunde ins Ziel kam. Dieses Feld war ein sehr bunt gemischtes.

Teilnehmer aus Leer in der Altmark

Neben etlichen Sachsen-Anhaltern waren auch Ausdauerathleten aus den Nachbar-Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niededsachsen vertreten. Sogar aus dem fernen ostfriesischem Leer zog es einen Wettkämpfer in die Altmark.

Angesichts der Masse und auch Klasse, die im Feld präsent waren, ist nicht verwunderlich, dass Sportler aus der Region nicht ganz vorn vertreten waren. Christian Kallus (Triathlonfüchse) belegte als bester Altmärker im Hauptwettkampf Rang 18, Jörg Gehne (Tangermünder LV) wurde 22. Als bester Westaltmärker präsentierte sich Marek Gäde (26., Gardelegen).

Potsdamerin beste Frau

Im Jedermann-Duathlon belegten Christian Dülken (Flessau), Mathias Abel (Schorstedt) und Sebastian Lenz (Späningen) die Ränge drei, vier und fünf. Beste im weiblichen Bereich wurde die schon lange für Potsdam startende Silke Pieper. Sie kam nach 1:05,14 Stunde ins Ziel.

Die Osterburger Triathlonfüchse zogen als Veranstalter der Schlammschlacht wieder alle Register ihres Könnens und boten eine hervorragenden Wettkampf.