Krevese l Einen am Ende verdienten 2:0-Heimerfolg hat der Kreveser SV am 10. Spieltag der Fußball-Landesklasse, Staffel 1, gegen Rot-Weiß Arneburg eingefahren. Im Klassment kletterten die Gänseberg-Kicker auf den sechsten Platz, während die Elbestädter abrutschten.

Arneburg macht Räume eng

Nach einem Erfolg einer Mannschaft sah es lange nicht aus. Die Rot-Weißen machten in ihrem 4-1-4-1-System die Räume eng, zwangen den KSV mit langen Bällen zu operieren, um dann schnelle Nadelstiche zusetzen. Aber die Abwehr der Kreveser stand sicher.

So dauerte es bis zur 18. Minute bis der erste Torschuss zu registrieren war. Nils Pieper war der Absender, aber zu harmlos. Auf der anderen Seite scheiterte Christopher Bünnig an Torwart Björn Diezel (20.). Die erste Top-Chance hatte Rudolph Paul Rosenkranz. Nach einem Freistoß schoss er das Leder knapp am Kasten vorbei.

KSV-Torwart pariert stark

In der letzten Viertelstunde zog Arneburg ein wenig das Tempo an, kam zu Möglichkeiten durch Niklas Riehn und Martin Gebauer, beide Male reagierte Diezel glänzend. In der 39. Minute stand der KSV-Schlussmann wieder im Fokus. Einen Freistoß von Riehn fischte er aus dem Winkel. Danach gab es einen Torjubel auf der Gegenseite. Dastin Ziems köpfte das Leder in die Arme von Keeper Tobias Maier. Der Stürmer sah den Ball hinter der Linie, aber dem war nicht so. Es ging mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.

In die zweiten 45 Minuten starteten beide Mannschaften aggressiver, mit Chancen auf beiden Seiten.

Eigentor zur Kreveser Führung

Es pendelte sich alles auf ein Unentschieden ein und die Remiskönige hätten wieder zugeschlagen. Aber es kam anders. Nach einem Freistoß von Diezel verlängerte der „Lange“ Dennis Wiechmann den Ball mit dem Scheitel ins eigene Tor, unhaltbar für Maier – 1:0 (85.). Nur zwei Minuten später hämmerte Jann Grünwald per Direktabnahme das Leder zum 2:0-Endstand in die Maschen (87.).

Der Jubel kannte keine Grenzen und war verständlich, denn der Wille der Kreveser war am Ende größer. Arneburgs Spielertrainer Oliver Nagel blieb nach Schlusspfiff noch lange auf dem Platz und konnte die Niederlage noch nicht recht begreifen.