Stendal l Die aus Berkau stammende Lätizia Radloff bestritt mit den Bundesliga-Frauen von Turbine Potsdam ein Freundschaftsspiel in Gladigau und stand danach Rede und Antwort.

Wie war es, wieder in der Altmark Fußball zu spielen?
Lätizia Radloff:
Es war eine Premiere mit einem Frauenteam gewesen. Das war auch mein Abschlussspiel für Turbine Potsdam. Natürlich cool, dass es in der Heimat stattgefunden hat.

Sie verlassen den Verein?
Ich verlasse den Verein, habe mein Abitur fertig und bin so nicht mehr auf der Sportschule. Ich werde in Berlin studieren und da weiterhin Fußball spielen.

Wie geht es jetzt beruflich weiter?
Ich fange ein duales Studium bei der Volksbank in Berlin an und studiere dort BWL Bank.

Wieviel Jahre waren Sie in Potsdam?
Es waren jetzt sieben Jahre.

Wie oft haben Sie in Potsdam trainiert?
Wir haben meist zweimal täglich trainiert. Montags nach einem Spiel stand Regeneration an. Und freitags war morgens Sport in der Schule und nachmittags nochmal Training.

Wieviel Zeit bleibt da noch für Freizeit oder andere Hobbys?
Ich hoffe noch genug. Ich werde jetzt bei Union Berlin Fußball spielen. Die spielen in der Regionalliga und versuchen in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Ich denke, dass dafür genügend Zeit bleib. Hat mir zumindest mein Arbeitgeber zugesichert.

Gibt es noch Kontakte zu ehemaligen Spielerinnen?
Da ich immer in einer reinen Jungs-Mannschaft gespielt habe, wo noch Kontakte bestehen, gab es die nicht zu anderen Spielerinnen von den jetzigen Frauenteams.

Wer wird Fußball-Weltmeister?
Na hoffentlich Deutschland.