Seehausen l Eine durchaus heftige 25:38-Heim-Niederlage hat die SG Seehausen in der Handball-Verbandsliga gegen Spitzenreiter HSV Haldensleben kassiert.

Ausgeglichener Beginn

In der gut besuchten Wischelandhalle war die Anfangsphase bis zum 4:4 durch Haldenslebens David Stolze ausgeglichen.

Danach erspielten sich die Seehäuser durch einen 3:0-Lauf eine 7:4-Führung (9.). Zwar kam der Spitzenreiter durch Marcus Tysack auf 7:6 heran, aber Noah Bertram und Alexander Söhnel bauten die Führung auf vier Tore aus – 10:6 (14.).

SG Seehausen gut im Spiel

Die Hallenherren waren gut im Spiel, mussten aber in der 15. Minute einen Rückschlag hinnehmen, als sich Keeper Christopher Helge verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Das schockte die Leo-Sieben zwar nicht, aber die Bördestädter kamen Tor um Tor heran und holten sich beim 15:16 durch Hannes Kruse die Führung wieder zurück (23.).

In den letzten Minuten der ersten Halbzeit gab die SGS das Spiel aus der Hand. Oliver Wille und Patrick Knust sahen jeweils zwei Minuten-Strafen, dadurch nahmen die Gäste Alexander Söhnel in Manndeckung und ohne ihren Rückraumspieler fanden sie keine Lösung, um zum Torerfolg zu kommen. Somit ging es mit 17:20 in die Pause. Noch war zwar für die Altmärker nichts verloren, aber im weiteren Verlauf spielte Haldensleben seine ganze Klasse aus und baute die Führung stetig aus.

Zehn-Tore-Vorsprung für Haldensleben

Beim Stand von 21:31 leuchtete erstmals ein Zehn-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel auf. Da waren noch knapp zwölf Minuten zu spielen, noch genügend Zeit, dem Spiel eine Wende zugeben. Aber Seehausen verstrickte sich in viele Einzelaktionen, so dass die Begegnung entschieden war. Am Ende hieß es deutlich 38:25 für den Tabellenführer.

Dementsprechend bedient war Seehausens Trainer Frank Leo nach dem Spiel: „Wir haben zu viele Passfehler gemacht und die Dinger vorne nicht reingemacht. Die springen dazwischen, fahren die Konter und ziehen dann weg. Die erste Halbzeit war total top. Mit minus drei zurückliegen kann passieren. Aber in der zweiten Halbzeit machst du nur zehn Tore vorne, das geht nicht. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Wir haben die Fehler gemacht und somit Haldensleben stark gemacht.“

SG Seehausen: Helge, Nöring - Krüger 1, Herzan genannt Bertram 6, Werneke 2, Cornehl 3, O. Wille, Liepelt 1, Walenciak 2, F. Wille, Wagener 2, Söhnel 8, Knust.