Stendal l Viele Teams aus dem Landkreis Stendal sind planmäßig spielfrei. In der Verbandsliga Nord sind allerdings die Männer der HSG Osterburg und der HV Lok Stendal gefordert. Die beiden Mannschaften tragen jeweils Heimspiele aus.

Das 14er-Verbandsligafeld biegt an diesem Wochenende praktisch auf die Zielgerade ein. 26 Punktspieltage gibt es in dieser Saison pro Team und die Mannschaften stehen vor ihrem 19. bis 21. Match.

Das Team der HSG Osterburg ist am Sonnabend ab 17 Uhr in der heimischen Sekundarschule-Sporthalle gefordert. Die Biesestädter befinden sich nach ihrer knappen Auswärtsniederlage des vergangenen Wochenendes (28:29 bei Eintracht Gommern) auf dem zweiten Tabellenplatz. Neuer Spitzenreiter ist das Team des Glinder HV Eintracht, das sich zuletzt im Auswärtsspiel bei der SG Seehausen erfolgreich mit 31:28 durchsetzte.

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Dass die Glinder Mannschaft die Position an diesem Wochenende verliert, ist beileibe nicht zu erwarten, denn das Team von Trainer Peter Pysall (31:7 Punkte) empfängt den Tabellenletzten Germania Borne (4:34) und ist haushoher Favorit.

Gegner in der Fremde anfällig

Die Osterburger Mannschaft (29:7 Zähler) empfängt am Sonnabend ab 17 Uhr den Tabellen-Elften LSV Klein Oschersleben (14:24 Punkte) und ist natürlich der Favorit in dieser Begegnung. Die Gäste gelten als ausgesprochen heimstark, haben auswärts bislang nur wenig gerissen. Das soll aus Osterburger Sicht auch so bleiben. Im Hinspiel gab es einen HSG-Auswärtssieg von 29:21.

Ein äußerst wichtiges Heimmatch steht am Sonnabend ab 15 Uhr vor dem Rangneunten HV Lok Stendal (15:21 Punkte). Die Mannschaft hat in der Rückrunde bislang drei Punkte geholt. Das ist mit Blick auf das Klassements zu wenig, denn die hinter den Rolandstädtern stehende Konkurrenz hat fast ausnahmslos mehr Zähler erobert.

So auch der Gegner der Altmärker, HSV 2000 Zerbst (13./12:26), der 2018 durch drei Siege (Solpke/Mieste, Klein Oschersleben, TuS Magdeburg) insgesamt sechs Zähler eroberte und nun den Anschluss an die Stendaler Mannschaft herstellen will.