Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison steht morgen für die Mitteldeutschen Oberliga-Handballer des SV Oebisfelde auf dem Programm. Es geht nach Sachsen - zur HSG Freiberg. Anwurf ist um 20 Uhr.

Oebisfelde l Wenn es so etwas wie einen Lieblingsgegner gibt, dann scheint es für den SVO die HSG Freiberg zu sein. Fünfmal trafen die beiden Teams bisher aufeinander. Die SVO-Bilanz: Drei Siege und jeweils ein Unentschieden und eine Niederlage. Dabei verloren die Allerstädter in der Freiberger Ernst-Grube-Halle noch nie. Gut in Erinnerung wird den SVO-Anhängern noch das Hinspiel der laufenden Saison am 1. Dezember sein. Die Oebisfelder setzten sich praktisch in letzter Sekunde durch. Oliver Meinel markierte den 31:30-Siegtreffer.

"Die gute Bilanz gegen Freiberg wollen wir natürlich ausbauen. Doch so einfach wird es nicht. Wir waren zuletzt nicht konstant genug. Vergangenen Sonnabend gegen Glauchau haben wir die erste Hälfte vergeigt. Zuvor war es umgekehrt. Das müssen wir abstellen", sagt SVO-Trainer Markus Müller.

Erwartet werden die Oebisfelder von einer etwas angeschlagenen HSG-Sieben. Grund: Die beiden tschechischen Leistungsträger Karel Vit und Stanislav Kotulan fehlen wegen Verletzungen. Das hatte Auswirkungen. Nicht unbedingt die 26:31-Niederlage in der Vorwoche bei der HG Köthen, sondern die vorherige 24:30-Heimschlappe gegen den Abstiegskandidaten TuS Radis. Beim SVO steht hingegen nur ein Einsatzfragezeichen hinter Christian Herrmann. Der Mann im rechten Rückraum hat Probleme mit dem Ellenbogen. Der Bus fährt morgen um 14.30 Uhr ab.