Klötze/Barth lDie Mannschaft der Altmärker gastiert zur Saisonpremiere diesmal beim SV Motor Barth und hat sich am Sonnabend (ab 14 Uhr) dort mit dem Herrnburger AV, der KG Bergen/Gostorf und natürluch auch mit dem Gastgeber auseinander zu setzen. Das Wiegen ist bereits für 12 Uhr angesetzt. „Da müssen wir pünktlich los, das ist nämlich eine ganz schöne Strecke bis Barth“, so VfB-Spartenleiter und Trainer Günter Lüdecke.

Lauchhammer zieht zurück

Der berichtete auch über eine etwas geschrumpfte Nordstaffel in dieser Saison. „AC Lauchhammer hat kurz vor Saisonbeginn seine Mannschaft aus dem Wettkampfbetrieb zurückgezogen. Angeblich sind personelle Engpässe der Grund. Nun wird es wahrscheinlich so sein, dass sich einige Teammitglieder der Lauchhammerer anderen Vereinen anschließen werden“, so Lüdecke.

Allerdings profitiert davon nicht der VfB Klötze 07. Der muss in dieser Saison ohne jeglichen Gaststarter auskommen. „Stefan Pielorz wäre sicher gern dabei gewesen, doch er musste sich einer Knie-OP unterziehen, so dass ein Einsatz gar nicht erst zur Debatte stand“, informierte Lüdecke weiter. Dafür kann der Klötzer Übungsleiter aber Sven Rogalski und auch Thomas Korell voll einplanen. „Das sind natürlich beide schon alte Haudegen und zuverlässige Sportsmänner. Da kann man schon froh sein, dass die beiden dabei sind“, freute sich Lüdecke. Neben diesen Beiden werden auch Jan Grigat und Jonas Beuter den Kampf in Barth für den VfB aufnehmen. „Wir peilen so um die 1350 bis 1370 Punkte an. Ich denke, dass kann die Mannschaft leisten“, gibt Lüdecke die Marschroute aus. Für den Tagessieg reichen wird das, aller Voraussicht nach, aber nicht. „Ich schätze den SV Motor Barth schon als stärkste Nordmannschaft ein. Ich denke, dass die anderen Teams da nicht ganz mithalten können“, so der Spartenleiter.

Premiere für Borchert

Zu seiner Bundesliga-Premiere kommt am Sonnabend ein Nachwuchsakteur des VfB. Ins Rennen schickt Lüdecke nämlich A-Junior René Borchert. „Diesen Einsatz hat sich René verdient. Da ja pro Verein ein Starter außer Konkurrenz teilnehmen darf, möchte ich gern René einen Bundesliga-Start ermöglichen“, freut sich Lüdecke für seinen jungen Schützling.

Insgesamt finden drei Vorrundenwettkämpfe statt, ehe sich die besten sechs Mannschaften für das Finale, das diesmal vom Gewinner der Nordstaffel ausgerichtet wird, qualifizieren werden. Nicht dazugehören wird aller Voraussicht nach der VfB. Zum einen fehlen wohl ein, zwei Top-Leute, die in der Lage sind, 1450 oder mehr Punkte zu bringen und zum anderen sind die Mannschaften der Südstaffel wohl besser besetzt und können diese Punktzahlen locker aufbringen. „Ich schätze in der Südstaffel das Team aus Mainz und in der Nordstaffel den SV Motor Barth am stärksten ein. Wenn wir in unserer Staffel kontinuierlich unsere Leistungen bringen, dann ist ein Platz unter den Top Vier machbar. Damit könnten wir zufrieden sein“, schätzt Lüdecke die Chancen der Saison ein. Entscheidend hinsichtlich der Platzierung könnte schon die zweite Wettkampfrunde sein, denn „da trennt sich meistens die Spreu vom Weizen“, wie Lüdecke es formulierte. Im Fokus steht jetzt aber erstmal der Auftaktwettkampf in Barth, und wenn die Klötzer da das Punktziel erreichen können, dann dürfen sie vielleicht sogar von einer Medaille in der Nordstaffel träumen.