Letzlingen l Sportlich geht es genau genommen um nichts mehr. Dennoch möchte der westaltmärkische Aufsteiger die Spielzeit vernünftig zu Ende bringen. Am morgigen Sonnabend wollen sich die Schützlinge von Trainer Dieter Förster, für den es das letzte Heimspiel an der Seitenlinie ist und der nach dem nächstwöchigen Auswärtsauftritt in Wernigerode abtritt, noch einmal richtig reinhängen. Zu Gast im Heidedorf ist nämlich ab 15 Uhr Abstiegskandidat SV Lok Aschersleben, der als Rangfünfzehnter dringend Punkte benötigt.

„Bei einigen Spielern fehlte zuletzt ein wenig die Bereitschaft. Die Trainingsbeteiligung stimmte nicht und auch im Spiel in Heyrothsberge (1:4/Anm. der Redaktion) passte die Einstellung nicht. Das muss auf jeden Fall besser werden“, erklärt Förster. Der wünscht sich im letzten Heimspiel nämlich noch einmal etwas Zählbares. „Uns erwartet eine schwere Partie“, weiß der erfahrene Übungsleiter, der sich in den Ruhestand verabschieden wird. Auch für Christian Palutke, Stefan Saluck und Christian Wernecke wird es das letzte Heimspiel sein – allerdings nur für diese Saison. Ob Saluck allerdings auflaufen kann, ist noch ungewiss. Ähnlich sieht es bei Tobias Benecke aus, der ebenfalls angeschlagen ist. Sicher nicht dabei sind Ingo Wiegmann, Christopher Schürz, Andreas Schmidt und Marc Schlamann. Doch auch ohne dieses Quartett sollte der FSV Heide in der Lage sein, gegen den Rangvorletzten zu bestehen. „Ich denke, wir sind gerade unseren Fans noch mal etwas schuldig. Sie haben uns schließlich immer begleitet und unterstützt“, wünscht sich Dieter Förster vom Anpfiff weg höchste Konzentration von seinen Schützlingen. Motiviert genug dürfte auch der Kontrahent aus Aschersleben sein. Doch von ihm wollen sich die Letzlinger nicht die Abschiedsparty verderben lassen.

SR: Michael Müller.