Salzwedel l Für die Basketballer des PSV Salzwedel stand das letzte Spiel der Hinrunde auf dem Programm. Zu Gast war der direkte Tabellennachbar Elbe Baskets aus Magdeburg. Am Ende hieß es knapp 63:60 für die Altmärker.

Die Gastgeber mussten dabei auf wichtige Spieler wie Manthey und Ziemke verzichten. Trotzdem stand ein neun Spieler starker Kader den ebenfalls mit elf Spielern gut besetzten Magdeburgern entgegen.

Salzwedel offensiv besser

Die Partie startete auf beiden Seiten mit sehr intensiver Verteidigung, wobei die Salzwedeler offensiv den besseren Start erwischten und nach fünf Minuten mit 9:1 führten.

Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber ihren Vorsprung sichern. Erst kurz vor dem Seitenwechsel kämpften sich die Magdeburger dank einiger Dreipunkt Würfe wieder heran, so dass es zur Halbzeit 28:26 für Salzwedel stand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten die Salzwedeler zusehends unsicherer. Viele unnötige Ballverluste führten dazu, dass sich die Elbe Baskets leicht absetzen konnten (38:30/26.). Zu allem Übel fiel dann auch noch Salzwedels Center Edgar Golcer, der bis dahin ein Bollwerk in der Defense war, mit seinem fünften persönlichen Foul aus.

Salzwedeler kompensieren Ausfall

Aber die Gastgeber kompensierten den Ausfall, vor allem durch den erfahrenen Renè Gäde, gut und konnten sich - dank starker Defense - zum Ende des dritten Viertels wieder auf 40:41 heranarbeiten.

Das vierte Viertel war dann ein offener Schlagabtausch beider Teams und an Spannung kaum zu überbieten. Die Gäste wurden vor allem durch Dreier von Joshua Holtermann im Spiel gehalten. Bei den Salzwedelern fand Janek Stowitschek zu genau dem richtigen Zeitpunkt seinen Rhythmus und sicherte mit drei wichtigen Dreiern im Schlussviertel den Sieg für Gastgeber.

Dritter Tabellenplatz

Die Salzwedeler gehen damit auf dem dritten Tabellenplatz mit vier Siegen und zwei Niederlagen in die Weihnachtspause.

Coach Reinhard Geratz: „Das war ein wichtiger Sieg für uns. Als Edgar in einer wichtigen Spielphase ausfiel, war das Team kurzzeitig geschockt. Aber wir haben zusammen gehalten und das kompensiert. Gold wert waren für uns am Ende auch die Dreier von Stowitschek“.

PSV Salzwedel: Gäde (7 Punkte), Geratz (9), Golcer (4), Kuhl (8), Müller (4), Petrovic (3), Siatras (0), Stowitschek (24), Wagner (4).