Salzwedel l Die Jeetzestädter spielten eine wirklich überragende Saison, feierten zwanzig Siege in 22 Spielen und mussten in diesem Rahmen lediglich ein Remis sowie eine Niederlage hinnehmen. Am Ende hatte die Mannschaft von Matthias Licht und Marcel Wagner neun Punkte Vorsprung auf den ärgsten Verfolger vom Magdeburger SV Börde und krönte sich damit vorzeitig zum Meistertitel.

Aufstieg wird wahrgenommen

Weil im Prinzip alle Spieler aus dem jüngerern Jahrgang entsprangen und teilweise sogar noch in der C-Jugend hätten spielen können, werden die 09er auch das Aufstiegsrecht wahrnehmen und in der kommenden Spielzeit in der Verbandsliga an den Start gehen.

Hinter der Eintracht lichtet sich allerdings das Feld. Selbst hinter dem Tabellenzweiten vom MSV Börde tat sich noch eine relativ große Lücke auf. Während die JSG Angern/Rogätz/Loitsche-Zielitz den Bronzerang belegte, landete der Osterburger FC am Ende auf dem undankbaren vierten Rang.

SSV steht auf Platz fünf

Der nächste westaltmärkische Vertreter folgte auf dem fünften Platz. Der SSV 80 Gardelegen holte im Saisonverlauf nur 31 Punkte und damit beinahe halb so viele wie die Eintracht aus Salzwedel. Allein dieser Fakt sollte eigentlich noch einmal unterstreichen, wie weit die Schere in dieser Liga auseinander geht.

Mit 31 Zählern führen die 80er das breite Mittelfeld der Liga an. Dahinter folgen die Spg. Elbekicker, der Post SV Magdeburg, die Spg. Genthin/Brettin auf dem letzten reinen Nicht-Abstiegsplatz und die SG Tangermünde auf dem Relegationsplatz. Diese Mannschaften waren alle noch sehr dicht beieinander und bewegten sich ungefähr auf dem gleichen Niveau.

VfB 07 Klötze steigt ab

Weiter abwärts ging es mit dem Niveau aber dahinter. Ausschließlich geht es dabei um altmärkische Vertreter, die in der nächsten Saison in der Kreisliga an den Start gehen werden. Das betrifft neben dem Post SV Stendal und der SpG Bismark/Brunau auch den VfB 07 Klötze.

Vor allem bei den Purnitzstädtern war der Abstieg aber keine reine Qualitätsfrage und somit auch vermeidbar. Schließlich spielten in der A-Jugend mit Philipp und Paul Homeier, Erik Lehmann sowie Maurice und Pascal Dannies einige Akteure, die vom Alter her noch in der U17 hätten spielen dürfen. Weil die A-Jugend aber Priorität hatte und man auf Seiten des VfB deshalb nur selten auf diese Spieler zurückgriff, muss man nun eben mit der Konsequenz des Abstiegs leben. Spiele wie am dritten Spieltag, als die 07er beim Post SV Magdeburg mit 11:0 gewannen, wären in diesem speziellen Fall auch kein Einzelfall gewesen.