Salzwedel l Die Fußballer in Sachsen-Anhalt setzen noch auf das Prinzip Hoffnung, die Saison doch noch zu Ende zu spielen.

In der Vorwoche „trafen“ sich Vorstand, Präsidium und Spielausschüsse des Fußballverbands Sachsen-Anhalt (FSA) in einer großen Telefon-Konferenz, um über den weiteren Werdegang in Zeiten der Coronakrise zu beraten.

Vorschläge des DFB werden übernommen

Dabei wurde festgelegt, dass die vom Deutschen Fußballbund (DFB) vorgebrachten Änderungen der Spielordnung nun auch auf Sachsen-Anhalt übertragen werden. „Wir haben in großer Runde darüber informiert, welche Möglichkeiten es nun gibt und dass wir den Saisonverlauf nun flexibler gestalten können. Die Änderungen des DFB, damit sind unter anderem die Verlängerung der Saison, die Änderungen in der Wechselfrist oder die Situation der Vertragsspieler, sollen für den FSA übernommen werden. Des Weiteren haben wir mögliche Szenarien diskutiert“, so FSA-Geschäftsführer Frank Pohl gegenüber FuPa.

Damit wurden am noch keine weitreichenden Beschlüsse gefasst. Vielmehr wollte man auch beim FSA den 15. April abwarten, wenn die Politik weitere Veränderungen beziehungsweise Lockerungen verkünden wird.

Einheitliche Lösung wird angestrebt

„Dieses Datum ist generell für die Gesellschaft wichtig. Wir werden danach entscheiden, wie es weitergehen wird, dabei aber nichts über die Köpfe der Vereine hinweg entscheiden“, so Pohl weiter, der aber deutlich macht, „dass es zu einer einheitlichen Lösung bei allen Ostverbänden unter dem Dach des NOFV (Nordostdeutscher Fußballverband/ Anm.Red.) kommen sollte. Dabei spielt auch die Entscheidung in der 3. Liga eine Rolle, wie dort zu Ende gespielt wird. Dann folgt der NOFV mit der Schnittstelle zum FSA. Aufgrund der föderalen Strukturen ist dies sicher nicht einfach. Ebenfalls müssen wir schauen, wie das Land Sachsen-Anhalt und die Gemeinden reagieren. Bislang gibt es hier einen Flickenteppich, was den Zeitraum der Schließung von Sportanlagen betrifft. Wichtig wäre, dass alle wieder zur gleichen Zeit auf die Plätze können“, sagt Pohl.