Gardelegen l Der historische Auftaktsieg in der Verbandsliga für den SSV 80 Gardelegen am vergangenen Freitagabend ist noch gar nicht richtig verdaut, da wartet schon der 2. Spieltag der Saison auf die Mannschaft von Trainer Norbert Scheinert.

Am Mittwochabend wird Aufsteiger SSV 80 nämlich vom Haldensleber SC zum Regionsduell erwartet. Ein Regionsduell ist es deshalb, da beide Städte nur gut 30 Kilometer voneinander entfernt sind.

Los geht es im Haldensleber Waldstadion pünktlich um 18.30 Uhr. Der Schiedsrichter der Begegnung ist dann Patrick Menz.

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Den SSV erwartet aber am Mittwochabend ein ganz anderes Spiel - und vor allem ein ganz anderer Gegner,als noch zur Eröffnung. Der HSC gehört praktisch zu den Verbandsliga-Dinos mit einer gehörigen Portion Erfahrung und Stärke.

Die Ohrekreisstädter sind in der Regel immer im Vorderfeld der Liga zu finden, spielen einen guten Ball und sind auch personell sehr gut bestückt. Allerdings hatten sie sich den Saisonauftakt aber auch anders vorgestellt. In Bitterfeld kassierten die Haldensleber nämlich eine knappe 0:1-Niederlage. Nicht zuletzt deshalb werden sie mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch ins Match gehen, um einen kompletten Fehlstart zu verhindern.

Die Gäste haben nach ihrem Erfolg am Freitagabend zwar einen Tag länger Pause, aber auch mit einigen Personalsorgen zu kämpfen. Clemens-Paul Berlin fehlt Gelb-Rot-gesperrt, während Hardy Wolff aus beruflichen Gründen nicht mitwirken kann. Weiter verletzt ist auch noch Steven Beck, der an einem Außenbandriss laboriert. Auf dem Weg der Besserung ist aber Bruder Fabian, der gegen Piesteritz schon zwei Minuten Verbandsligaluft schnuppern durfte.

„Wir fahren natürlich als Außenseiter nach Haldensleben. Der HSC hat eine erfahrene Mannschaft. Wir kennen einige Spieler schon vom Soccercup. Dennoch wollen wir versuchen, etwas mitzunehmen. Wir werden erstmal kompakt stehen und dann unser Umkehrspiel aufziehen. Wenn uns das gelingt, haben wir gute Chancen zu punkten“, so SSV-Coach Norbert Scheinert.

Es wird auch ein Wiedersehen mit Maxi Reuter geben, der vor der Saison vom SSV 80 zurück an seine alte Wirkungsstätte HSC wechselte.